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Hardware

Hardware-Tipps

WINSAT liefert „Mondwerte“

Wenn winsat zuverlässige Werte liefern würde, wäre es echt ein cooles Tool. Winsat ist ein Windows Bordmittel um auf der Kommandozeile Leistungsdaten von CPU, Festplatte und vielen anderen Dingen zu erfassen. Das habe ich doch gleich einmal an einem Einzelplatzsystem ausprobiert:

Hier fällt schon bei den ersten beiden Messungen auf, dass Winsat würfelt. Der erste Test war ein Lesezugriff der 17 Sekunden benötigt hat und dabei angeblich eine Transferrate von 128 MB/s (bitte vergeben Sie mir die Rundungsungenauigkeit 😉 ). Der zweite Test war ein Schreibtest mit derselben Datenmenge auf demselben Laufwerk. Der braucht wie erwartet länger, als der Lesetest nämlich 37 Sekunden, also 20 Sekunden mehr. Witzig daran ist, dass der Durchsatz dabei angeblich auf stolze 435 MB/s gestiegen ist. Eine Festplatte, die 4 x so schnell schreibt wie liest. Ich glaube ich sollte meinen PC patentieren lassen oder einem Museum übergeben. Das Beste daran ist, das er sogar auf 1464 MB/s hoch geht. Schade ist nur, dass die Werte wohl kaum der Realität entsprechen.

Tastatur schreibt plötzlich Englisch

Wenn Sie aus heiterem Himmel Englische Tastatureinstellungen haben (z.B. z und y vertauscht), dann liegt das mit größter Wahrscheinlichkeit daran, dass Sie die Alt und die Großschreibtaste (Shift) gleichzeitig gedrückt haben. Machen Sie das einfach noch einmal und Ihre Tastatur schreibt wieder in Deutsch. Das ist allerdings nur unter Windows so.

Mit den Webbrowser elektronische Schaltpläne erstellen

Unter https://www.circuitlab.com/ können Sie sowohl digitale als auch analoge elektronische Schaltpläne direkt im Webbrowser erstellen und auch testen!

Kinect als kostenloser 3D-Scanner

Mit der für den nicht gewerblichen Einsatz kostenfreien Software ReconstructMe können Sie mit der Kinect Kamera von Microsoft 3-D Scanns von Objekten durchführen. Mit entsprechend schnellem Rechner klappt das sogar in Echtzeit. Die gescannten Objekte können dann als STL oder OBJ Datei abgespeichert werden.

Drucken in 3D ohne eigenen 3D Drucker

Drucken in 3D ist keine Zukunftsmusik mehr. Man kann sich für viel Geld sogar einen eigenen 3D Drucker anschaffen, was sich in der Regel aber nicht  lohnt. Nutzen Sie stattdessen lieber Onlinedienste, an die Sie Ihre 3D Konstruktion schicken und erhalten Sie nach spätestens einem Monat Ihr Werkstück geliefert. Hier eine Übersicht über entsprechende Anbieter:

Deutschsprachig und auch in Deutschland gefertigt:

alphacam

Material: ABS, Farbe möglich

Dateiformat: CMB, max. 2 GB

Werkstückgröße in mm: max 20x20x15; min 0,5×0,5×0,5

Mindestwandstärke: 1 mm

Bezahlmöglichkeit: Kreditkarte, Giropay

Maßhaltigkeit: Bis zu 0,2 mm größer

Kosten: 25mm Rohling ab ca. 5,- €, 100mm Rohling ab ca. 170,- €

Englischsprachig aus verschiedenen Ländern:

Sculpteo

Material: Polyamid, Farbe möglich

Dateiformat: OBJ, PLY, STL, OFF, SKP, KMZ, 3DS, AC3D, ASE, Collada, MD2/MD3, Q3O, COB, DXF, LWO, IGES, STEP, VRML, max. 50 MB

Werkstückgröße in mm: max 25x38x20 oder 20x25x32

Mindestwandstärke: 0,8 mm

Bezahlmöglichkeit: Kreditkarte, Paypal

Maßhaltigkeit: Bis zu 0,15 mm kleiner

Kosten: 25mm Rohling ab ca. 11,- €, 100mm Rohling ab ca. 200,- €

Shapeways (beste Qualität)

Material: ABS, Polyamid, Alumide, Kunstharz, Stahl,Silber, Glas, Keramik, Farbe möglich

Dateiformat: STL, VRML, Collada, X3D, OBJ, max. 64 MB

Werkstückgröße in mm: max 70x38x58, min 2,5×2,5×2,5

Mindestwandstärke: 0,3 mm

Bezahlmöglichkeit: Kreditkarte, Paypal, Bankeinzug

Maßhaltigkeit: Bis zu 0,1 mm kleiner

Kosten: 25mm Rohling ab ca. 15,- €, 100mm Rohling ab ca. 630,- €

i.materialise

Material: ABS, Polyamid, Alumide, Kunstharz, Stahl, Titan, Farbe möglich

Dateiformat: STL, IGS, MODEL, 3DS, MXP, OBJ, WRL, 3DM, SKP, max. 100 MB

Werkstückgröße in mm: max 210x70x80

Mindestwandstärke: 0,3 mm

Bezahlmöglichkeit: Kreditkarte, Paypal

Maßhaltigkeit: exakt

Kosten: 25mm Rohling ab ca. 22,- €, 100mm Rohling ab ca. 115,- €

USB-Ports direkt auf dem Mainboard

Meist hat man externe USB Geräte wie Tastaturen oder Mäuse, die will man gar nicht im PC haben, aber vielleicht eine Festplatte? Das Problem ist nur, das die USB Anschlüsse immer nach außen geführt werden. Wenn Sie direkt auf dem Mainboard einen USB Anschluss haben möchten ist das mit den Pfostensteckern von Delock auch kein Problem. Die Adapter kosten zwischen 5,- und 10,- €.

Über Adapter wie 2 x  USB 2.0, 9 polig oder 2 x USB 3.0, 19 polig hinaus gibt es dort auch viele weitere interessante Produkte rund um die Hardware.

SSD Tipps

Wenn Sie eine SSD kaufen sind single-level-cells (SLC) gegenüber multi-level-cell (MLC) zu bevorzugen. SLC sind allerdings teurer und haben meist eine geringere Kapazität. Der Wert Write Amplification sollte möglichst niedrig sein. 1 oder gar kleiner wäre toll.

Windows Vista führt von Haus aus 1 x Woche ein defrag aus. Defrag ist für SSD nicht zuträglich. Durch die Zugriffstechnik haben Sie keine Vorteile einer Defragmentierung, allerdings müssen Blöcke neu geschrieben werden. Pro Speicherzelle sind nur ca. 5000 Schreibvorgänge durchfühbar. Danach ist die SSD hin. Also bei Vista in der Aufgabenplanung das Defrag abschalten. Windows 7 erkennt SSD und deaktiviert das Defrag von selbst.

Sektorbasierte Imager wie Ghost oder unter Linux der Befehl dd sind zu meiden.

Empfohlene Dateisysteme unter Linux beim SSD Betrieb sind ext4 und btrfs.

Zur Zeit (2011) gibt es noch einige schwere Bugs in der Firmware von SSDs (auch namhafte Hersteller!). Ein gelegentliches Firmwareupdate ist daher dringend anzuraten.

CPU Tuning

Auch wenn ich immer wieder von Basteleien um den PC doch irgendwie schneller zu machen abrate hier ein paar Links die dabei helfen können.

Amd

www.amdgeeks.net

www.amdcompare.com

Intel

processorfinder.intel.com

ark.intel.com

 

PS: Wenn Sie die Bauteile über den Spezifikationen betreiben erlischt die Garantie! Ist es das wert, wegen 5% mehr Leistung die gefühlt nur 0,5% ausmachen? Wenn Sie die Zeit, die Sie damit verplempern mal in Arbeitszeit rechnen können Sie ja mal überlegen, ob nicht ein paar Euro für eine schnellere CPU drin sind.

Windows als CUPS Client

Wenn man unter UNIX/LINUX CUPS zum drucken verwendet ist es eigentlich recht einfach von Windows aus auf dem Linux Druckserver auszudrucken.

Installieren Sie zunächst die Druckerunterstützung für UNIX bzw. das IPP (Internet Printing Protokoll = IPP = CUPS). Das geht über Systemsteuerung/Software bzw. bei neueren Windowsversionen Systemsteuerung/Programme hinzufügen oder entfernen. Dort findet man dann unter Windowsfunktionen hinzufügen/aktivieren die Druckunterstützung für UNIX. Ein Mausklick und fertig ist die Verbereitung. Jetzt verwenden Sie den Assistenten um Drucker hinzuzufügen, wählen Sie Netzwerkdrucker (nicht lokaler Drucker) und klicken Sie dann auf Freigegebene Drucker über den Namen auswählen. Im darunterliegenden Feld tragen Sie dann http://IP-Adresse oder Name des Linuxdruckservers:631/printers/Name des Druckers (ohne die Erweiterung .ppd!). Das war’s dann auch schon.Immer gleich bleibt http:// und :631/printers/. http ist das entsprechende Protokoll, dass zum drucken benutzt wird und weil CUPS standardmäßig auf Port 631 und nicht 80, wie http vermuten lässt druckt muss dies hinter der IP-Adresse bzw. des Names des Rechners mit :631 angegeben werden.

Mit welcher Geschwindigkeit arbeitet mein USB-Gerät?

Um herauszufinden mit welcher Geschwindigkeit ein USB-Gerät unter Linux arbeitet ist etwas Handarbeit gefragt. Zunächst einmal sollte man sich als root mit lsusb einen Überblick verschaffen. Das sieht dann ungefähr so aus:

Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 001 Device 002: ID 8087:0020
Bus 001 Device 003: ID 0408:2fb1 Quanta Computer, Inc.
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 002 Device 002: ID 8087:0020
Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
Bus 003 Device 002: ID 046d:c012 Logitech, Inc. Mouseman Dual Optical

Der letzte Eintrag ist meine Maus die an einem USB 3.0 Hub hängt. Ich wage einmal zu bezweifeln, dass die Maus mit USB 3.0 Geschwindigkeit arbeitet. Hat man dann in dieser Liste das gefragte Gerät (in meinem Fall die Maus) entdeckt begibt man sich in das Verzeichnis /sys/bus/usb/devices.

Dieser tolle Befehl:

grep -l „Logitech“ `find */ -name „manufacturer“` | cut –delimiter=/ -f 1

verrät mir nun in welchem Unterverzeichnis meine Maus aufgehängt ist. Er hat in allen Unterverzeichnissen nach einer Datei manufacturer gesucht in welcher der Begriff „Logitech“ der Beschreibung aus lsusb auftaucht. Man hätte es auch nach Bus- und/oder Gerätenummern machen können, was aber komplizierter, dafür aber präziser gewesen wäre. Als Ausgabe erhalte ich zwei Angaben:

3-4
usb3

Das obere gibt meine Maus an und das untere den allgemeinen USB 3.0 Bus. Tippe ich nun cat 3-4/speed erhalte ich die Geschwindigkeit in MBit/Sekunde mit der meine Maus tatsächlich läuft. Mit cat usb3/speed die Geschwindikeit die der USB 3.0 Bus an dem die Maus angeschlossen ist max. hergibt. Also 5000 MBit/Sek. entspricht grob der SuperSeed Geschwindigkeit von USB 3.0 mit 4,8 GBit/Sek.