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Boot

Keine Zeit um F8 zu drücken um Windows im abgesicherten Modus zu starten

Wenn Sie nicht schnell genug F8 drücken können um Windows im abgesicherten Modus zu starten z. B. wenn Windows in einer VM (virtuellen Maschine) läuft können Sie msconfig aufrufen. Setzen Sie beim Karteikartenreiter Start das Häkchen Abgesicherter Start und starten Sie Windows neu. Beim erneuten Hochfahren geht Windows automatisch in den Auswahldialog.

Bootfähigen USB Stick aus einer bootfähigen ISO-Datei erstellen

Allgemein

Sie haben eine bootfähige CD/DVD vorliegen, möchten aber z.B. für ein Netbook ohne CD/DVD Laufwerk einen bootfähigen USB-Stick erstellen? Mit UNETBOOTIN ist das ein Kinderspiel. Sie brauchen dazu lediglich die ISO-Datei der CD/DVD. Meist liegt die schon vor. Wenn nicht können Sie die CD/DVD mit einem herkömmlichen Brennprogramm auslesen und als ISO-Datei auf einem PC ablegen lassen. Unter Linux geht das auch sehr bequem über die Bash indem Sie dd if=/dev/scd of=meine.iso eintippen. Je nach Distribution kann Ihr CD Laufwerk auf eine andere Gerätebezeichnung haben als /dev/scd, dann probieren Sie einfach einmal /dev/cdrom. Welche Betriebssysteme werden unterstützt? Falsche Frage! Alle! Egal ob Windows, Linux, oder was auch immer. Die Sache passiert noch bevor das eigentliche Betriebssystem damit in Berührung kommt.Sie können also Window Server 2008 genau so gut bootfähig machen wie Windows 7 oder ein Kubuntu.

Windows 7 – Ergänzung

Wenn Sie Ihren Windows 7 USB-Installations-Stick in einem UEFI Rechner benutzen müssen Sie noch folgende Änderungen machen:

1. Auf der Windows 7 Installations-DVD finden Sie im install.wim Archiv (auf der DVD also unter: \sources\install.wim\1\Windows\Boot\EFI\) die Datei bootmgfw.efi. Das WIM Archiv könnnen Sie mit den meisten Kompressionsprogrammen wie z.B. 7-Zip öffnen.

2. Kopieren Sie die Datei auf Ihren Stick in das Verzeichnis \efi\boot (CPU-Typ beachten 32/64 bit) und bennen Sie sie in bootx64.efi bzw. boot.efi um.

BIOS Boot

Im BIOS oder genauer im CMOS-Setup läßt sich die Bootreihenfolge einstellen, sprich von welchem Medium der PC zuerst versuchen soll zu booten. Das man zuerst von CD/DVD booten kann bevor er nach einer Festplatte sucht ist ein alter Hut. Inzwischen wird aber immer mehr auch der Start von USB angeboten. Doch Vorsicht: USB ist nicht gleich USB! Zunächst gibt es verschiedene Versionen 1,2,3. Unterstützt Ihr Mainboard zwar USB 2.0 Sie schließen aber eine USB 3.0 Festplatte an, kann es sein, dass der Bootvorgang davon verweigert wird. Ebenso gibt es leider immer noch Probleme mit Starten vom Stick, oder von einer USB-Festplatte. Einige BIOSe unterstützen nur den Start von einem der beiden, aber nicht vom anderen. Es kann also sein, dass bei Ihnen zu Hause (Sie haben das Betriebssystem auf Ihren Stick installiert) alles wunderbar funktioniert, aber beim Nachbarn (Sein BIOS unterstützt nur den Start von einer USB-Festplatte) klappt es nicht. Je größer die Festplatte (ab 1 GB kann es sein, ab 2 GB ist dies sogar sehr wahrscheinlich) ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Festplatte mit Sektoren größer als die Standard 512 Byte arbeiten. Mit 1024, 2048 Byte oder gar noch größer. Von so einer Festplatte können Sie generell nicht mit einem BIOS (sondern nur mit UEFI wie es z. B. bei Applerechnern eingebaut ist) booten! Sie können so ein Laufwerk zwar formatieren und Daten drauf schaufeln, aber starten davon können Sie vergessen. Die von der Festplatte verwendete Sektorengröße steht in der Regel auf dem Laufwerk drauf. Wenn nein, erfahren Sie das unter Windows mit Hilfe von „msinfo32“ (bei jedem Windows immer mit dabei). Wenn Sie das Programm starten finden Sie die Information unter Komponenten/Speicher/Datenträger und dort bei „Byte pro Sektor“.

Lösung: Einzige Chance ist ein BIOS-Update und hoffen, dass es danach klappt.