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RPM

Source RPM installieren

Hintergrund

Manche Pakete für Linux gibt es nicht für die eigene Distribution, aber vielleicht gibt es von der Software sogenannte SRPM (Source RPMs). Lädt man diese herunter muss man den Quellcode selbst compilieren (von der Programmiersprache C in ausführbare Dateien übersetzen) und anschließend installieren (an die entsprechenden Stellen kopieren, damit sie vom Betriebssystem gefunden werden).Bei den Befehlen in diesem Artikel bitte wie bei Linux üblich auf Groß- u. Kleinschreibung achten!

Vorbereitung

Folgende Pakete müssen vorher installiert werden: Rpmbuild,Glibc-Devel,Make und Binutils. Ggf. noch weitere. Das Ganze kann bei den folgenden beiden Betriebssystemen Fedora und SuSE relativ schnell und einfach geschehen. Geben Sie die entsprechenden Befehle in der Shell ein, dabei werden Sie nach dem root-Kennwort gefragt. Manche SRPMs benötigen noch weitere Pakete. Welche das sind kann auch auf beiden Plattformen unterschiedlich in Erfahrung gebracht werden.

Fedora

Entwicklungsumgebung installieren: su -c ‚yum install @buildsys-build rpmdevtools‘

Notwendige Zusatzpakete installieren lassen: su -c ‚yum-builddep namedesSRPMpakets

SuSE

sudo zypper in -t pattern devel_rpm_build

Notwendige Zusatzpakete in Erfahrung bringen: rpm -qp -requires namedesSRPMpakets

Diese Pakete sollte man dann erst mit: sudo zypper in zurückgegebeneNamenausvorangegangenemBefehl installieren.

SRPMS übersetzen

Jetzt wird’s einfach! Um die SRPMS übersetzen zu lassen nur noch den Befehl: rpmbuild –rebuild NamedesSRPMPakets eintippen. Damit wird dann ein ganz normales RPM Paket erstellt. Wie es sich nennt sollte nach Abschluss des vorangegangenen Befehls angezeigt werden. Jetzt muss es nur noch installiert werden: rpm -Uvh PfadundNamedeserstelltenRPMPakets