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BIOS

BIOS Tuning

Stromsparen

Zum Stromsparen sollten Sie alle Funktionen dazu entsprechend einschalten, was aber einen Hauch Leistung (nicht spürbar) kosten kann. Bei den unterschiedlichen BIOS-Varianten gibt’s dafür vielfältige Namen: C1E, C-States, Speedstep, EIST, Cool’n’Quiet.

ACPI sollte auf S3 oder Auto stehen und EuP Ready (gibt manchmal Probleme bei aufwachen, aber ein BIOS-Update sollte helfen) eingeschaltet.

Virtualisierung

Virtualisierungsfunktionen sollten Sie generell einschalten, auch wenn Sie es nicht benutzen. Leistung kostet es nicht und Ärger macht es höchsten, wenn Sie noch ein NT oder DOS installieren möchten. Diese Funktionen nennen sich: VT-x, VT-d,AMD-V oder SVM.

Auch HPET (High Precision Event Timer) und Speicherschutzfuktionen (NX) sollten auf aktuellen Betriebssystemen aktiviert werden.

Festplatte

AHCI mit NCQ (Native Command Queing) sind vor der Installation des Betriebssystems zu aktivieren. Ist das Betriebssystem bereits installiert – Finger weg!!! Es bringt nicht wirklich viel Leistung, ist aber der sichere Tod Ihrer Installation, wenn Sie es im Nachhinein einschalten. Ist das Betriebssystem noch nicht installiert ist es aber empfehlenswert die Funktion für gefühlte 0,1% Punkte mehr Leistung einzuschalten (Kleinvieh macht auch Mist ;-).

Schnittstellen

Schalten Sie alle nicht benötigten Schnittstellen (z.B. Bluetooth) aus, wenn Sie diese nicht benötigen. Das beschleunigt den Startvorgang minimal und macht Ihren PC auch ein Stück weit sicherer. Auch die Bootreihenfolge sollte nach erfolgter Installation auf Festplatte als erstes umgestellt werden.

Sonstiges

Finger weg von den Timereinstellungen für den Speicher!!! Das bringt gefühlte 0,1% mehr Leistung und zerstört möglicher Weise Ihr Mainboard oder die Speicherbausteine. Abgesehen davon läuft das System eben gerade unter Höchstlast selten stabil. Und wer braucht beim Endgegner einen Bluescreen, bloß damit er mit 32 statt 31 fps bis dahin gekommen ist?!

Wasser und Strom hat auch nichts miteinander zu tun! Das sind alles sehr teure Hobbies!

BIOS Boot

Im BIOS oder genauer im CMOS-Setup läßt sich die Bootreihenfolge einstellen, sprich von welchem Medium der PC zuerst versuchen soll zu booten. Das man zuerst von CD/DVD booten kann bevor er nach einer Festplatte sucht ist ein alter Hut. Inzwischen wird aber immer mehr auch der Start von USB angeboten. Doch Vorsicht: USB ist nicht gleich USB! Zunächst gibt es verschiedene Versionen 1,2,3. Unterstützt Ihr Mainboard zwar USB 2.0 Sie schließen aber eine USB 3.0 Festplatte an, kann es sein, dass der Bootvorgang davon verweigert wird. Ebenso gibt es leider immer noch Probleme mit Starten vom Stick, oder von einer USB-Festplatte. Einige BIOSe unterstützen nur den Start von einem der beiden, aber nicht vom anderen. Es kann also sein, dass bei Ihnen zu Hause (Sie haben das Betriebssystem auf Ihren Stick installiert) alles wunderbar funktioniert, aber beim Nachbarn (Sein BIOS unterstützt nur den Start von einer USB-Festplatte) klappt es nicht. Je größer die Festplatte (ab 1 GB kann es sein, ab 2 GB ist dies sogar sehr wahrscheinlich) ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Festplatte mit Sektoren größer als die Standard 512 Byte arbeiten. Mit 1024, 2048 Byte oder gar noch größer. Von so einer Festplatte können Sie generell nicht mit einem BIOS (sondern nur mit UEFI wie es z. B. bei Applerechnern eingebaut ist) booten! Sie können so ein Laufwerk zwar formatieren und Daten drauf schaufeln, aber starten davon können Sie vergessen. Die von der Festplatte verwendete Sektorengröße steht in der Regel auf dem Laufwerk drauf. Wenn nein, erfahren Sie das unter Windows mit Hilfe von „msinfo32“ (bei jedem Windows immer mit dabei). Wenn Sie das Programm starten finden Sie die Information unter Komponenten/Speicher/Datenträger und dort bei „Byte pro Sektor“.

Lösung: Einzige Chance ist ein BIOS-Update und hoffen, dass es danach klappt.