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Virtualisierung

Powershellscripte zur Verwaltung von Hyper-V

Wenn Sie kein SCVMM (System Center Virtual Machine Manager) Ihr eigen nennen wäre es doch trotzdem ganz nett einige Dinge davon selbst über Powershell zu machen. Microsoft hat eine Powershell Script Sammlung zur Hyper-V Verwaltung bereit gestellt. Damit können Sie u. a. virtuelle Maschinen und Snapshots bzw. Checkpoints erstellen und verwalten aber auch vhd’s konvertieren und noch vieles mehr. Die Sammlung wir stetig erweitert. Mit der Anleitung Powershell GUI-Programmierung für Dummies auf dieser Seite könnten Sie sich Ihren eigenen SCVMM zusammen bauen. Wenn ich einmal viel Langeweile habe mache ich das vielleicht für Sie ;-).

Uhrzeit bei VirtualBox zurück stellen

Um die Uhrzeit innerhalb einer virtuellen Maschine unabhängig von der Uhrzeit des Hosts laufen zu lassen geben Sie auf der Kommandozeile bitte das folgende Kommando ein:

VBoxManage setextradata NamedervirtuellenMaschine „VBoxInternal/Devices/VMMDev/0/Config/GetHostTimeDisabled“ „1“

Von nun an können Sie innerhalb der virtuellen Maschine die Uhrzeit unabhängig vom Hostsystem einstellen. Eine 0 statt der 1 am Schluss macht das Ganze wieder rückgängig.

Linux Integration Components für Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012

Microsoft hat die neue Version 3.4 der Linux Integration Components für Windows Server 2008 und 2008 R2 veröffentlicht. Diese brauchen Linux-Gäste um unter Hyper-V performanter und korrekt abzulaufen. Neu ist u. a. die Unterstützung für RedHat.

In Version 3.4 neu ist die Unterstützung der neuen Microsoft Hyper-V-Hosts: Windows 8 und Windows Server 2012.

Windows Server 2008 R2 SP1 mit Unterstützung von USB in Hyper-V

Wie es angeblich gehen soll steht in der Technet.

Ich habe den Artikel durchgelesen und festgestellt, dass dies nur über den Umweg von IPv6 mit Remotedesktopservices und aufwändiger Kommandozeilenbastelei möglich ist. Also bleibe ich erst einmal bei meiner VMware oder wenn es mir da zu teuer wird, kommt hier eben ein Linux mit KVM zum Einsatz, dass jetzt schon sehr gut funktioniert.

Firewalls

Sie brauchen eine gute, vielfältige und sichere Firewall, die trotz allem einfach zu bedienen ist und obendrein nichts kostet, weil GPL? Diese hier sind wie IPCop, nur besser und es gibt sie auch als virtuelle Appliance für die unterschiedlichen Virtualisierungsumgebungen (VMware,XEN,KVM-Quemu). Sind also auch ideal für Routing in Laborumgebungen geeignet:

IPfire Ableger von IPCop

pfSense Ableger von m0n0wall

Windows 7 als vhd installieren

Es ist zwar absolut sinnfrei und nur mit Nachteilen (u.a. langsamer, kein Hybernation bzw. Ruhezustand möglich, kein Bitlocker, kein Zugriff auf USB-Geräte, außer Maus und Tastatur) behaftet, aber vielleicht gibt es ja doch jemand der unbedingt einmal das „tolle“ neue Feature ausprobieren möchte.

  1. Installations-DVD rein und davon booten.
  2. Beim „Jetzt installieren“ Dialog Shift+F10 drücken.
  3. Auf der frisch geöffneten Eingabeaufforderung diskpart eintippen.
    Die Schritte 4-8 können Sie überspringen, wenn Sie bereits eine Partition angelegt und diese formatiert haben.
  4. Mit list disk die verfügbaren Festplatten anzeigen lassen.
  5. Mit select disk 0 die erste Festplatte auswählen.
  6. Mit create partition primary den gesamten freien Platz einer Partition zuordnen.
  7. assign letter=C weist den Laufwerksbuchstaben c: zu.
  8. format formatiert die eben erstelle Partition mit NTFS.
  9. create vdisk file=c:\windows7.vhd type=fixed maximum=20000 legt schließlich das VHD-File mit 20GB an. (type=expandable würde nur den gerade benötigten Platz verschwenden, wäre aber noch lahmer als ohnehin).
  10. Um den Installer die vhd als Laufwerk bekannt zu machen brauchen wir noch 2 Befehle: select vdisk file=c:\windows7.vhd und attach vdisk.

Die Eingabeaufforderung kann nun geschlossen werden und die Installation wie gewohnt fortgesetzt. Bei der Partitionierung steht die vhd in der Regel ganz unten. Die dumme Fehlermeldung „Windows kann nicht auf diesem Datenträger installiert werden“ (vorausgesetzt Sie haben Ultimate installiert) können Sie geflissentlich ignorieren. Alle anderen Versionen können das zwar grundsätzlich auch, nur bleibt die erwähnte Fehlermeldung aus lizenzrechtlichen Gründen hartnäckig bestehen. Das Booten wird also eigentlich nur auf Windows 7 Ultimate unterstützt!

VMware-Team Problem beseitigen

Haben Sie einen virtuellen PC in VMware der sich nicht starten lassen will weil er angeblich Teil eines „Teams“ ist? Öffnen Sie die Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine (Endung .vmx) und suchen Sie nach dem Eintrag inVMTeam. Diesen setzen Sie entweder auf false oder löschen ihn komplett. Damit sollte sich auch die virtuelle Maschine wieder starten lassen.

Event-ID:3040

Haben Sie auch schon endlos nach Event-ID: 3040 in Zusammenhang mit Hyper-V gegoogelt und Ihr Problem mit Hyper-V nicht lösen können? Die virtuellen Maschinen wollen einfach nicht starten und geben nur dämliche Fehlermeldungen zurück aus denen man kein Stück schlauer wird? Er murmelt irgendwas von nicht ausreichend Berechtigungen. Aber selbst Admin=Vollzugriff hilft nicht, sondern nur Benutzer=Vollzugriff. Wenn Sie rausgefunden haben, dass es eine ID 3040 gibt die auf den Fehler hinweist sind Sie ja schon gar nicht so schlecht ;-). Denn selbst das bekommen Sie ja gar nicht angezeigt, sondern nur durch intensives Recherchieren im Eventlog heraus. Dann philsophiert das Internet etwas von wegen Hypervisor kann nicht gestartet werde und BCD…hilft alles nix?!

Leider eine etwas umständliche Lösung – über die grafische Oberfläche geht es gar nicht:

Die SID „virtuelle Computer“ benötigt Lese und Schreibzugriff auf die Konfigurations-, Snapshot- und die virtuelle Festplattendateien. Bei mir lag der ganze Kram auf Laufwerk D:, daher war es für mich dann relativ schnell zu lösen:

icacls d:\ /grant „NT VIRTUELLER COMPUTER\Virtuelle Computer“:(RW) /t

Suchen Sie erst gar nicht im GUI nach der Gruppe – die gibt es dort nicht…ähnlich wie bei IIS und Exchange – da gibt es auch so seltsame Dinge. Bei IIS kann man es aber wenigstens in der GUI eintippen und dann geht es. Aber das hier geht definitiv nur über icacls. Sorry, wegen der Umstände, aber ich hoffe, ich konnte wenigstens Ihr Problem lösen :-). Statt d:\ müssen Sie natürlich den Pfad zu Ihren Snapshot-, Konfig- u. virtuellen Festplattendateien angeben.

Sharepoint 2010 sieht keine AD Konten

Wenn Sharepoint 2010 keine Benutzerkonten des Active Directory sieht liegt das wahrscheinlich daran, dass die virtuellen Maschinen einfach nur kopiert wurden. Auch bei Terminalservern bzw. Remotedesktopdiensten gibt es Probleme in der virtuellen Umgebung (egal ob VMware, VirtualBox oder Hyper-V) wenn die Computer einfach nur kopiert werden. Damit alles sauber funktioniert müssen Sie entweder sysprep -generalize (liegt im Verzeichnis C:\Windows\System32\Sysprep) oder den SID-Changer bei älteren Gastbetriebssystemen auf allen virtuellen Maschinen laufen lassen, bevor Sie diese in eine gemeinsame Domäne stecken. Der SID Wechsel beim Domänen bzw. Namenswechsel oder was durch die virtuelle Umgebung automatisiert geschieht reicht hier offenbar nicht aus. Dasselbe gilt natürlich auch bei physikalisch geklonten (Ghost, Dirve Image, etc…) Maschinen. Das Programm NewSID (SID-Changer) wird bei Microsoft nicht mehr zum Download angeboten, da es angeblich nicht notwendig ist. Daher hier der Download-Link der Zeitschrift Chip.

Linux und Swap

So lange Linux im RAM arbeiten kann sind auch virtuelle Computer z.B. mit VMware super schnell im Vergleich zu Hyper-V. Sobald allerdings geswappt werden muss kann es zu einer echten Geduldsprobe werden. Eine komprimierte RAM-Disk kann dabei auf Mehrkernsystemen weiter helfen. Alle nachfolgenden Schritte sollten Sie als Benutzer root durchführen.

Installieren Sie dazu zunächst das Paket compcache, falls es noch nicht auf Ihrem PC ist. Bei Ubuntu ist es meistens schon mit an Bord, während bei SuSE (zum installieren auf der Kommandozeile zypper in compcache eintippen) dies in der Regel fehlt.

Jetzt müssen wir nur noch irgendwelche Befehle finden um das Ganze auch nutzen zu können. Die Linux Cracks mögen meine etwas unkonventionelle Beschreibung bitte verzeihen und Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Ich habe im Internet keine besseren Anleitungen gefunden. In meinem System sind 4 Kerne und 4 GB RAM. Daher zwacke ich max. 512 MB für RAMdisks ab. Hat man mehrere Kerne sollte für jeden Kerne eine eigene RAMdisk angelegt werden, damit die Kerne sich nicht um den Zugriff auf das Swapdevice prügeln. Mein Vorschlag an dieser Stelle ist, tragen Sie die folgenden Zeilen in Ihre /etc/init.d/boot.local Datei ein:

modprobe ramzswap num_devices=4        # um das Kernelmodul zu laden und ihm klar zu machen, dass 4 Swapdrives angelegt werden
rzscontrol /dev/ramzswap0 -i -d 128000   # legt 128KB für die 1. RAM-Disk zur Seite
rzscontrol /dev/ramzswap1 -i -d 128000   # legt noch einmal 128KB für die 2. RAM-Disk zur Seite
rzscontrol /dev/ramzswap2 -i -d 128000   # …und so weiter…
rzscontrol /dev/ramzswap3 -i -d 128000   # bis ich schliesslich mein 512 MB zusammen habe.
swapon -p -1 /dev/ramzswap0   # hier nachfolgend werden nun die vorbereiteten RAMdisks als Swapdevices mit gleicher Priorität zugewiesen
swapon -p -1 /dev/ramzswap1
swapon -p -1 /dev/ramzswap2
swapon -p -1 /dev/ramzswap3   # bis hier hin.
swapon -p -100 /dev/sda6   # der schaltet noch die Festplattenreserve dazu, wenn mal alle Stricke reissen. Allerdings mit einer Priorität von -100. Das hat zur Folge, dass er erst die RAMdisks verwendet und erst 2. rangig die Festplatte.

Wenn Sie 8 Kerne haben legen Sie eben 8 RAM Disks an und bei mehr Speicher nehmen Sie entsprechend ein Vielfaches des hier angegebenen RAM. Mehr als 15% des RAM-Speichers würde ich aber nicht zuordnen. Sollten Sie Ihre CPUs aber sowieso schon am Anschlag fahren, wird dieser Tipp leider nicht weiterhelfen, da bleibt nur mehr RAM-Speicher einzubauen.

Viel Spaß und Erfolg mit Ihrem schnelleren System!