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Festplatte

WINSAT liefert „Mondwerte“

Wenn winsat zuverlässige Werte liefern würde, wäre es echt ein cooles Tool. Winsat ist ein Windows Bordmittel um auf der Kommandozeile Leistungsdaten von CPU, Festplatte und vielen anderen Dingen zu erfassen. Das habe ich doch gleich einmal an einem Einzelplatzsystem ausprobiert:

Hier fällt schon bei den ersten beiden Messungen auf, dass Winsat würfelt. Der erste Test war ein Lesezugriff der 17 Sekunden benötigt hat und dabei angeblich eine Transferrate von 128 MB/s (bitte vergeben Sie mir die Rundungsungenauigkeit 😉 ). Der zweite Test war ein Schreibtest mit derselben Datenmenge auf demselben Laufwerk. Der braucht wie erwartet länger, als der Lesetest nämlich 37 Sekunden, also 20 Sekunden mehr. Witzig daran ist, dass der Durchsatz dabei angeblich auf stolze 435 MB/s gestiegen ist. Eine Festplatte, die 4 x so schnell schreibt wie liest. Ich glaube ich sollte meinen PC patentieren lassen oder einem Museum übergeben. Das Beste daran ist, das er sogar auf 1464 MB/s hoch geht. Schade ist nur, dass die Werte wohl kaum der Realität entsprechen.

OpenSource NAS System mit iSCSI Unterstützung

FreeNAS ist ein Opensourcesystem für die Verwaltung eines NAS basierend auf FreeBSD. Unterstützt werden alle gängigen Filetransferprotokolle wie CIFS, NFS, FTP, HTTP aber auch iSCSI. Die Konfiguration findet mittels Webinterface statt.

Hardlinks und andere Verknüpfungstypen per Rechtsklick im Explorer verwalten

Bei NTFS gibt es Hardlinks, Junctions, Mountpoints und Sympolic Links (normale Verknüpfungen). Diese können auf der Kommandozeile mit diskpart oder ln verwaltet werden. Wenn Sie das auch grafisch gerne im Explorer machen möchten können Sie sich die Link Shell Extension installieren. Einfach Rechtsklick z. B. auf einen Ordner, Link als Quelle festlegen und dann an einer beliebigen Stelle (Hardlinks funktionieren nur innerhalb einer Partition) erneut einen Rechtsklick und über Einfügen als auswählen, ob es ein Hardlink, eine Verknüpfung oder was auch immer werden soll. Eine detaillierte Anleitung finden Sie auch auf der oben bereits verlinkten Website.

SSD Tipps

Wenn Sie eine SSD kaufen sind single-level-cells (SLC) gegenüber multi-level-cell (MLC) zu bevorzugen. SLC sind allerdings teurer und haben meist eine geringere Kapazität. Der Wert Write Amplification sollte möglichst niedrig sein. 1 oder gar kleiner wäre toll.

Windows Vista führt von Haus aus 1 x Woche ein defrag aus. Defrag ist für SSD nicht zuträglich. Durch die Zugriffstechnik haben Sie keine Vorteile einer Defragmentierung, allerdings müssen Blöcke neu geschrieben werden. Pro Speicherzelle sind nur ca. 5000 Schreibvorgänge durchfühbar. Danach ist die SSD hin. Also bei Vista in der Aufgabenplanung das Defrag abschalten. Windows 7 erkennt SSD und deaktiviert das Defrag von selbst.

Sektorbasierte Imager wie Ghost oder unter Linux der Befehl dd sind zu meiden.

Empfohlene Dateisysteme unter Linux beim SSD Betrieb sind ext4 und btrfs.

Zur Zeit (2011) gibt es noch einige schwere Bugs in der Firmware von SSDs (auch namhafte Hersteller!). Ein gelegentliches Firmwareupdate ist daher dringend anzuraten.

Windows 7 als vhd installieren

Es ist zwar absolut sinnfrei und nur mit Nachteilen (u.a. langsamer, kein Hybernation bzw. Ruhezustand möglich, kein Bitlocker, kein Zugriff auf USB-Geräte, außer Maus und Tastatur) behaftet, aber vielleicht gibt es ja doch jemand der unbedingt einmal das „tolle“ neue Feature ausprobieren möchte.

  1. Installations-DVD rein und davon booten.
  2. Beim „Jetzt installieren“ Dialog Shift+F10 drücken.
  3. Auf der frisch geöffneten Eingabeaufforderung diskpart eintippen.
    Die Schritte 4-8 können Sie überspringen, wenn Sie bereits eine Partition angelegt und diese formatiert haben.
  4. Mit list disk die verfügbaren Festplatten anzeigen lassen.
  5. Mit select disk 0 die erste Festplatte auswählen.
  6. Mit create partition primary den gesamten freien Platz einer Partition zuordnen.
  7. assign letter=C weist den Laufwerksbuchstaben c: zu.
  8. format formatiert die eben erstelle Partition mit NTFS.
  9. create vdisk file=c:\windows7.vhd type=fixed maximum=20000 legt schließlich das VHD-File mit 20GB an. (type=expandable würde nur den gerade benötigten Platz verschwenden, wäre aber noch lahmer als ohnehin).
  10. Um den Installer die vhd als Laufwerk bekannt zu machen brauchen wir noch 2 Befehle: select vdisk file=c:\windows7.vhd und attach vdisk.

Die Eingabeaufforderung kann nun geschlossen werden und die Installation wie gewohnt fortgesetzt. Bei der Partitionierung steht die vhd in der Regel ganz unten. Die dumme Fehlermeldung „Windows kann nicht auf diesem Datenträger installiert werden“ (vorausgesetzt Sie haben Ultimate installiert) können Sie geflissentlich ignorieren. Alle anderen Versionen können das zwar grundsätzlich auch, nur bleibt die erwähnte Fehlermeldung aus lizenzrechtlichen Gründen hartnäckig bestehen. Das Booten wird also eigentlich nur auf Windows 7 Ultimate unterstützt!

Datenrettung

Hier ein paar Tools um Daten von Festplatten und CDs bzw. DVDs wiederherzustellen:

Recuva

TestDisk und Photorec

Partition Find and Mount

PC Inspector File Recovery

H2cdimage

Dvdisaster

Event-ID:3040

Haben Sie auch schon endlos nach Event-ID: 3040 in Zusammenhang mit Hyper-V gegoogelt und Ihr Problem mit Hyper-V nicht lösen können? Die virtuellen Maschinen wollen einfach nicht starten und geben nur dämliche Fehlermeldungen zurück aus denen man kein Stück schlauer wird? Er murmelt irgendwas von nicht ausreichend Berechtigungen. Aber selbst Admin=Vollzugriff hilft nicht, sondern nur Benutzer=Vollzugriff. Wenn Sie rausgefunden haben, dass es eine ID 3040 gibt die auf den Fehler hinweist sind Sie ja schon gar nicht so schlecht ;-). Denn selbst das bekommen Sie ja gar nicht angezeigt, sondern nur durch intensives Recherchieren im Eventlog heraus. Dann philsophiert das Internet etwas von wegen Hypervisor kann nicht gestartet werde und BCD…hilft alles nix?!

Leider eine etwas umständliche Lösung – über die grafische Oberfläche geht es gar nicht:

Die SID „virtuelle Computer“ benötigt Lese und Schreibzugriff auf die Konfigurations-, Snapshot- und die virtuelle Festplattendateien. Bei mir lag der ganze Kram auf Laufwerk D:, daher war es für mich dann relativ schnell zu lösen:

icacls d:\ /grant „NT VIRTUELLER COMPUTER\Virtuelle Computer“:(RW) /t

Suchen Sie erst gar nicht im GUI nach der Gruppe – die gibt es dort nicht…ähnlich wie bei IIS und Exchange – da gibt es auch so seltsame Dinge. Bei IIS kann man es aber wenigstens in der GUI eintippen und dann geht es. Aber das hier geht definitiv nur über icacls. Sorry, wegen der Umstände, aber ich hoffe, ich konnte wenigstens Ihr Problem lösen :-). Statt d:\ müssen Sie natürlich den Pfad zu Ihren Snapshot-, Konfig- u. virtuellen Festplattendateien angeben.

Daten unter Windows mit Bordmitteln sicher löschen

Sie können ein Verzeichnis unter Windows mit Bordmitteln sicher (so dass diese auch nicht mit Tricks wiederhergestellt werden können) löschen. Dazu brauchen Sie gar keine dubiosen Tools und Mittelchen aus dem Internet herunterladen. Als erstes sollten Sie den Ordner mit gedrückter Shift-Taste löschen, damit die Daten nicht im Papierkorb landen. Danach öffnen Sie einfach eine Kommandozeile und tippen Sie dort folgendes ein: (nein – nicht format c: 😉

cipher /wc:\Pfad\zum\zu\löschenden\Verzeichnis

Sie werden schon merken, dass es eine Weile dauert. Aber danach ist das Verzeichnis und all seine Geheimnisse für immer getilgt. Da kommt nicht einmal die GEZ (wenn’s die CIA und NSA schon nicht schaffen :lol) mehr dran.

Eigentlich ist der Befehl zur EFS-Verschlüsselung gedacht, aber er lässt sich wunderbar missbrauchen.

Linux und Swap

So lange Linux im RAM arbeiten kann sind auch virtuelle Computer z.B. mit VMware super schnell im Vergleich zu Hyper-V. Sobald allerdings geswappt werden muss kann es zu einer echten Geduldsprobe werden. Eine komprimierte RAM-Disk kann dabei auf Mehrkernsystemen weiter helfen. Alle nachfolgenden Schritte sollten Sie als Benutzer root durchführen.

Installieren Sie dazu zunächst das Paket compcache, falls es noch nicht auf Ihrem PC ist. Bei Ubuntu ist es meistens schon mit an Bord, während bei SuSE (zum installieren auf der Kommandozeile zypper in compcache eintippen) dies in der Regel fehlt.

Jetzt müssen wir nur noch irgendwelche Befehle finden um das Ganze auch nutzen zu können. Die Linux Cracks mögen meine etwas unkonventionelle Beschreibung bitte verzeihen und Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Ich habe im Internet keine besseren Anleitungen gefunden. In meinem System sind 4 Kerne und 4 GB RAM. Daher zwacke ich max. 512 MB für RAMdisks ab. Hat man mehrere Kerne sollte für jeden Kerne eine eigene RAMdisk angelegt werden, damit die Kerne sich nicht um den Zugriff auf das Swapdevice prügeln. Mein Vorschlag an dieser Stelle ist, tragen Sie die folgenden Zeilen in Ihre /etc/init.d/boot.local Datei ein:

modprobe ramzswap num_devices=4        # um das Kernelmodul zu laden und ihm klar zu machen, dass 4 Swapdrives angelegt werden
rzscontrol /dev/ramzswap0 -i -d 128000   # legt 128KB für die 1. RAM-Disk zur Seite
rzscontrol /dev/ramzswap1 -i -d 128000   # legt noch einmal 128KB für die 2. RAM-Disk zur Seite
rzscontrol /dev/ramzswap2 -i -d 128000   # …und so weiter…
rzscontrol /dev/ramzswap3 -i -d 128000   # bis ich schliesslich mein 512 MB zusammen habe.
swapon -p -1 /dev/ramzswap0   # hier nachfolgend werden nun die vorbereiteten RAMdisks als Swapdevices mit gleicher Priorität zugewiesen
swapon -p -1 /dev/ramzswap1
swapon -p -1 /dev/ramzswap2
swapon -p -1 /dev/ramzswap3   # bis hier hin.
swapon -p -100 /dev/sda6   # der schaltet noch die Festplattenreserve dazu, wenn mal alle Stricke reissen. Allerdings mit einer Priorität von -100. Das hat zur Folge, dass er erst die RAMdisks verwendet und erst 2. rangig die Festplatte.

Wenn Sie 8 Kerne haben legen Sie eben 8 RAM Disks an und bei mehr Speicher nehmen Sie entsprechend ein Vielfaches des hier angegebenen RAM. Mehr als 15% des RAM-Speichers würde ich aber nicht zuordnen. Sollten Sie Ihre CPUs aber sowieso schon am Anschlag fahren, wird dieser Tipp leider nicht weiterhelfen, da bleibt nur mehr RAM-Speicher einzubauen.

Viel Spaß und Erfolg mit Ihrem schnelleren System!

BIOS Tuning

Stromsparen

Zum Stromsparen sollten Sie alle Funktionen dazu entsprechend einschalten, was aber einen Hauch Leistung (nicht spürbar) kosten kann. Bei den unterschiedlichen BIOS-Varianten gibt’s dafür vielfältige Namen: C1E, C-States, Speedstep, EIST, Cool’n’Quiet.

ACPI sollte auf S3 oder Auto stehen und EuP Ready (gibt manchmal Probleme bei aufwachen, aber ein BIOS-Update sollte helfen) eingeschaltet.

Virtualisierung

Virtualisierungsfunktionen sollten Sie generell einschalten, auch wenn Sie es nicht benutzen. Leistung kostet es nicht und Ärger macht es höchsten, wenn Sie noch ein NT oder DOS installieren möchten. Diese Funktionen nennen sich: VT-x, VT-d,AMD-V oder SVM.

Auch HPET (High Precision Event Timer) und Speicherschutzfuktionen (NX) sollten auf aktuellen Betriebssystemen aktiviert werden.

Festplatte

AHCI mit NCQ (Native Command Queing) sind vor der Installation des Betriebssystems zu aktivieren. Ist das Betriebssystem bereits installiert – Finger weg!!! Es bringt nicht wirklich viel Leistung, ist aber der sichere Tod Ihrer Installation, wenn Sie es im Nachhinein einschalten. Ist das Betriebssystem noch nicht installiert ist es aber empfehlenswert die Funktion für gefühlte 0,1% Punkte mehr Leistung einzuschalten (Kleinvieh macht auch Mist ;-).

Schnittstellen

Schalten Sie alle nicht benötigten Schnittstellen (z.B. Bluetooth) aus, wenn Sie diese nicht benötigen. Das beschleunigt den Startvorgang minimal und macht Ihren PC auch ein Stück weit sicherer. Auch die Bootreihenfolge sollte nach erfolgter Installation auf Festplatte als erstes umgestellt werden.

Sonstiges

Finger weg von den Timereinstellungen für den Speicher!!! Das bringt gefühlte 0,1% mehr Leistung und zerstört möglicher Weise Ihr Mainboard oder die Speicherbausteine. Abgesehen davon läuft das System eben gerade unter Höchstlast selten stabil. Und wer braucht beim Endgegner einen Bluescreen, bloß damit er mit 32 statt 31 fps bis dahin gekommen ist?!

Wasser und Strom hat auch nichts miteinander zu tun! Das sind alles sehr teure Hobbies!