Lehrheft 3
Inhaltsverzeichnis. 1
Konfiguration der Hardware. 2
Installieren und Konfigurieren der
Hardware. 2
Installation von Plug & Play Hardware. 3
Installation von nicht Plug &
Play fähiger Hardware. 4
Einstellungen für den
Multi-Monitor-Betrieb. 7
Hinzufügen eines lokalen Druckers. 8
Arbeiten mit Treibern. 9
Treibersignierung. 9
Treiberaktualisierung. 11
Treiber zurücksetzen. 12
Troubleshooting. 13
Troubleshooting mit dem Gerätemanager 13
Entfernen von Geräten. 14
Einstellen von Ressourcen. 15
Erstellen eines Ressource-Berichtes. 15
Originaleinstellungen zurücksetzen. 15
Alles richtig verstanden?. 16
Lösungen. 17
Index. 18
Bevor Sie ein Gerät installieren stellen Sie sicher, dass
das Gerät in der HCL gelistet
ist. Zwei weitere Faktoren sind wichtig für die Installation:
- Handelt
es sich um eine Plug & Play Komponente?
- Plug & Play (Übersetzt: Reinstecken & Spielen) ist ein
Regelwerk, das es der Hardware ermöglicht, sich eigenständig durch
„Absprache“ mit anderen Komponenten ins System einzubinden. Ist eine
Komponente (Bauteil) nicht Plug & Play fähig muss das Gerät von Hand
konfiguriert (eingestellt) werden.
- Welcher
Gerätetreiber steht Ihnen zur Verfügung? (Ein
Gerätetreiber, oder einfach nur Treiber genannt, ist eine Software, die es dem
Betriebssystem ermöglicht mit der Hardware zu kommunizieren.)
- Ist der Treiber mit einer Signatur ausgestattet, kann er direkt installiert
werden. Hat ein Treiber unter XP keine Signatur stellt dies das
Betriebssystem automatisch fest und fragt den Benutzer ob die Installation
des Treibers trotzdem zugelassen werden soll. Ein Treiber ohne Signatur
steht nicht in der HCL und wurde von Microsoft nicht auf
einwandfreien Betrieb hin getestet.
- Liegt die neueste Version des Treibers vor? Sie sollten immer im
Internet nach dem aktuellsten Treiber sehen. Neue Treiber bringen mehr
Sicherheit, Stabilität und Geschwindigkeit.
Normaler Weise ist es ein Kinderspiel unter XP eine neue
Hardware einzusetzen. Einfach reinstecken und XP wird automatisch das Gerät finden,
einen Treiber von Ihnen verlangen und die Installation selbständig durchführen.
Nun, es gibt Ausnahmen! Sollte ein Gerät sich nicht bei XP anmelden, können Sie
die Hardware dennoch einsetzen. Dazu müssen Sie lediglich den Hardware-Assistenten aufrufen. Der hilft Ihnen dann schon dabei !-)
Plug & Play Geräte werden in vollem Umfang von XP unterstützt. Ein von Ihnen
hinzugefügtes Gerät erkennt und konfiguriert XP selbständig. Wie die Erkennung
abläuft hängt vom Gerätetyp ab:
- Bei
USB (Universal Serial Bus), IEEE 1394 (auch bekannt unter dem Namen Firewire), SCSI und anderer Plug & Play Hardware wird die Komponente im
laufenden Betrieb automatisch erkannt. Sie müssen den Computer nicht
herunterfahren um die Komponenten einzubauen.
- Bei
PCI (Peripheral Component Interconnect) und ISA (Industry Standard Architecture)
Plug & Play Karten muss der Computer heruntergefahren
werden und im abgeschalteten Zustand die Karte eingebaut
werden. Beim nachfolgenden Start des Rechners wird XP die Komponente
ebenfalls automatisch erkennen und die Plug & Play
Installationsroutine aufrufen.
IRQ, Base I/O Adresse, DMA etc. wird
von XP bei Plug & Play Komponenten automatisch festgelegt. Windows XP benötigt nur eine
Angabe bei der Treiberinstallation, nämlich wo die Dateien des Treibers auf der Festplatte Ihres
Rechners abgelegt werden sollen. In einigen wenigen Fällen wird XP Sie
auffordern, den Rechner nach der Treiberinstallation neu zu starten.
Möglicher Weise unterstützen einige Bauteile auch APM (Advanced Power Management). Dies ist allerdings keine Voraussetzung für
Plug & Play!
Um einen Plug & Play Treiber installieren zu können müssen Sie zur Gruppe der lokalen
Administratoren gehören. Einzige Ausnahme sind Druckertreiber. Für die lokale
Druckerinstallation reicht es auch schon aus ein Hauptbenutzer zu sein. Einen Drucker, der über das Netzwerk von einem anderen
Rechner zur Verfügung gestellt wird, kann man sogar als normaler Benutzer installieren.
Persönlicher Tipp
vom Autor: Die richtige Administration von Benutzern und Gruppen ist nur
über die Management Console (mmc an
der Eingabeaufforderung eintippen) möglich. Bauen Sie sich das Snap-In für die
Computerverwaltung ein. Dort finden Sie unter System den Eintrag Lokale
Benutzer und Gruppen. Damit können Sie dann ordentlich administrieren. Was Sie
in der Systemsteuerung zum
Thema Benutzerverwaltung finden ist witzig, aber nicht nützlich!


Wird ein Plug & Play Gerät vom Rechner entfernt, bleibt sein Treiber und seine Einstellungen erhalten. Ein „normaler“ Benutzer
(kein Administrator) kann das Gerät wieder anschließen, da der Treiber nicht
erneut installiert werden muss.
Nicht Plug & Play Treiber bekommen Sie von der XP-CD, der Microsoft-Website (http://windowsupdate.microsoft.com)
oder dem Hersteller des Bauteils. Um das Gerät zu installieren gehen Sie wie
folgt vor:
- Stecken
Sie die Karte in einen freien Slot bzw. schließen Sie das Gerät an einen
freien Port, wie in der Anleitung des Herstellers, beschrieben an.
- Rufen
Sie den Hardware-Assistenten über Systemeigenschaften/Hardware auf,
um den Typ des Gerätes festzulegen.
- Legen
Sie die XP-CD oder die CD (Diskette) des Geräteherstellers mit den
Treiberdateien ein.
- Nach
dem die Treiber aufgespielt wurden, werden die
Geräteeinstellungen durch XP konfiguriert. Unter Umständen müssen die
Einstellungen von Hand vorgenommen werden.








Gerätemanager
Mit dem Gerätemanager können Sie sich eine Liste der installierten Geräte anzeigen
lassen. Darüber hinaus können Sie einzelne Geräte aktivieren und deaktivieren,
Treiber aktualisieren, Troubleshooting (Fehlersuche) durchführen oder einen alten Treiber wieder
herstellen. Um den Gerätemanager aufzurufen gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken
Sie auf Start.
- Rechtsklicken
Sie auf Arbeitsplatz.
- Im
nun geöffneten Kontextmenü klicken Sie auf Eigenschaften.
- In
der Dialogbox Systemeigenschaften
klicken Sie auf Hardware.
- Jetzt
können Sie ihn „schon“ sehen, den Gerätemanager.
Einfach nur noch drauf klicken.


Persönlicher Tipp
vom Autor: Wenn Sie den Gerätemanager öfter benötigen, können Sie sich auch eine Verknüpfung auf dem
Desktop oder im Startmenü erstellen. Die Datei nennt sich devmgmt.msc. Genauso
gut können Sie die Windows-Taste mit dem Buchstaben „R“ zusammen drücken und
dadurch die Ausführen-Dialog-Box aufrufen und hier devmgmt.msc eintippen.
Hier aufgelistet sehen Sie nun alle Geräte die XP aus seiner
Registry kennt. Diese Liste wird auch Gerätebaum genannt. Diese Liste wird beim Startvorgang erstellt und jedes Mal
bei einer dynamischen Änderung aktualisiert. Eine dynamische Änderung ist
beispielsweise das Einstecken einer Webcam in den USB-Port (oder sonstige
Änderungen einer Plug & Play Komponente).
Jeder Eintrag im Gerätebaum wird Geräteknoten genannt. Sie können einen Geräteknoten öffnen indem Sie auf
das Plus-Zeichen davor klicken. Wenn Sie Beispielsweise auf
IDE ATA/ATAPI-Controller klicken sehen Sie darunter den Primären- und
Sekundären IDE‑Kanal als auch einen Bus-Master-IDE-Controller
aufgelistet. Zusätzliche Symbole zeigen den Status des Geräteknotens an.
Durchgestrichen bedeutet z.B., dass die Komponente deaktiviert wurde.
Über einen Rechtsklick auf einen Geräteknoten können Sie mit dem Kontextmenü den Knoten aktivieren,
deaktivieren, den Treiber aktualisieren oder sich die Eigenschaften des Knotens anzeigen
lassen um weitere Einstellungen vorzunehmen. Um sich die Eigenschaften anzeigen
zu lassen, können Sie auch direkt einen Doppelklick auf den Knoten durchführen.

Über den Gerätemanager können keine Drucker konfiguriert werden! Nur die Anschlüsse (COM, LPT, USB) an denen die Drucker
angeschlossen werden, können hier konfiguriert werden.
Für mache Anwendungen (z.B. CAD/CAM) ist es sinnvoll mit
mehreren Monitoren gleichzeitig zu arbeiten. Das Desktop von XP kann auf bis zu
max. 10 Monitore erweitert werden. Sie könnten also auf einem Monitor die 2-D Ansicht einer Zeichnung unterbringen, auf drei weiteren
die X-, Y- und Z‑Ansicht und auf einem fünften Monitor ein Auswahlmenü
mit den Zeichnungsoptionen (Ich weis, ich habe viel Phantasie, was das Budget
unserer Kunden angeht !-). Jeder Monitor kann einzeln mit Einstellungen zur
Auflösung, Farbanzahl, etc. konfiguriert werden. Um in den Genuss dieses tollen
Features zu kommen brauchen Sie folgendes:
- AGP/PCI-Grafik-Karte
- Einen
Treiber mit Multiple-Monitor-Support
Bei auf dem Motherboard integrierten Grafikkarten
müssen diese im VGA-Modus betrieben werden. Einige Systeme können
die integrierte Grafikkarte nicht ansprechen, sobald eine zusätzliche VGA-Karte
eingebaut wurde.
Einer der Monitore muss als primärer Monitor eingestellt werden. Nur dieser Monitor wird verwendet um den Startvorgang des PCs anzuzeigen. Neue
Fenster und Eingabeaufforderungen werden zunächst immer auf dem primären
Monitor geöffnet. Sie können dann per Drag & Drop auf die anderen
Monitor verschoben oder auf diese vergrößert werden. Direct-X Anwendungen
können im Vollbild-Modus nur auf dem primären Monitor angezeigt werden.
Welcher Monitor als primärer Monitor verwendet wird, kann in den Eigenschaften
von Anzeige unter Einstellung durch einfaches setzen des
entsprechenden Häkchens festgelegt werden. Bei dem Reiter Einstellungen
können Sie die Monitore auch einfach per Drag & Drop anordnen.
In der Regel wird der Drucker automatisch von Windows XP ins System eingebunden und installiert,
sobald die Verbindung zum ersten Mal hergestellt wird. Dies ist in erster Linie
bei USB-Druckern der Fall. Haben Sie Drucker am
Parallelport, so können Sie diese mittels des Druckerinstallations-Assistenten
bereitstellen. Dabei sollten Sie so vorgehen:
- Öffnen
Sie die Systemsteuerung und klicken Sie auf Drucker und andere Hardware.
- Klicken
Sie auf Drucker und Faxgeräte.
- Unter
Druckeraufgaben klicken Sie auf Drucker hinzufügen und folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm.

Persönlicher Tipp
vom Autor: Sie können direkt im Startmenü auf „Drucker und
Faxgeräte“ klicken, ohne den Umweg über die Systemsteuerung, falls Ihr Startmenü entsprechend
konfiguriert ist. Dazu rechts klicken Sie den Startknopf und klicken auf
„Eigenschaften“. Dort auf den Reiter „Startmenü“ und anschließend beim Eintrag
Startmenü auf „anpassen“. Beim Reiter „Erweitert“ setzen Sie unter
„Startmenüelemente“ das Häkchen bei „Drucker und Faxgeräte“.
Plug & Play steht nur für direkt mit dem Rechner verbundene Geräte zur
Verfügung. Netzwerkdrucker sind davon ausgeschlossen. Drucker können auch über den Hardware-Assistenten installiert werden. Nur Administratoren und Hauptbenutzer können Drucker installieren.
Druckeinstellungen (Auflösung, Papierformat, etc.) kann jeder Benutzer für sich
durch Rechtsklick auf den Drucker/Druckeinstellungen konfigurieren.
Diese Einstellungen gelten dann für alle Anwendungen die dieser Benutzer
verwendet.
Die Treibersignierung stellt sicher, dass der Treiber von Microsoft getestet und seit dem nicht mehr verändert wurde.
Dies soll den einwandfreien Betrieb von Windows XP sicher stellen. Die Treiber
auf der XP-CD, als auch auf der Microsoft Homepage weisen alle die digitale
Signatur auf.
In der *.inf-Dateien (enthält Anweisungen zur Installation)
des Treibers liegt ein Verweis auf die
*.cat-Datei, welche die digitale Signatur enthält. Die *.cat-Datei stellt sicher, dass der Binärcode des
Treibers nicht manipuliert wurde.
Über die Systemeigenschaften/Treibersignierung können Sie einstellen, wie sich Windows XP gegenüber Treibern
verhält.

Sie können drei unterschiedliche Optionen auswählen:
- Ignorieren
– Hierbei wird ein Treiber ohne weitere Kontrolle direkt
installiert. Die Signatur eines Treibers spielt keine Rolle.
- Warnen
– Dies ist die Standardeinstellung. In diesem Fall wird die Signatur des Treibers überprüft. Ist keine
Signatur vorhanden oder die Signatur ungültig fragt Windows XP den
Administrator ob er die Treiberinstallation zulassen möchte. Sollte sich
der Administrator für die Zulassung entscheiden wird der möglicher Weise
fehlerhafte Treiber installiert. Entscheidet sich der Administrator die
Installation nicht zuzulassen funktioniert das Gerät nicht.
- Sperren
– Ist ein Treiber ohne gültige Signatur wird die Installation ohne weitere
Abfragen direkt abgebrochen und das Gerät ist nicht einsatzbereit. Nur
zertifizierte Treiber werden direkt installiert.
Auch im nachhinein können Sie feststellen ob Treiber eine Signatur aufweisen. Dazu müssen Sie lediglich in der Ausführen-Dialogbox
den Befehl „sigverif“ eintippen.

Über
Erweitert können Sie bestimmen auf welche Weise das System nach nicht
zertifizierten Dateien durchsucht wird.
Darüber hinaus können Sie sich die Logdatei anzeigen lassen,
welche die gescanten Dateien mit Ihrer Versionsnummer und Status auflistet.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten Ihre Treiber auf den neuesten Stand zu bringen:
- Mit
Hilfe des Gerätemanagers.
Rechtsklicken Sie im Gerätemanager auf ein Geräteknoten und anschließend auf „Eigenschaften“.
Beim Reiter Treiber klicken Sie auf „Aktualisieren“.


- Über
„Windows Update“ aus dem Startmenü.

Um ein Treiberupdate durchzuführen sind keine
administrativen Berechtigungen notwendig. Die Treiber wird als *.cab-Datei heruntergeladen und in der Driver.cab von Windows XP abgelegt.
Windows XP ist in der Lage einzelne Treiberaktualisierungen
rückgängig zu machen. Sollten Sie also Probleme haben, nachdem Sie einen
bestimmten Treiber aktualisiert haben, können Sie den vorherigen Zustand wieder
herstellen ohne andere Treiber die zur selben Zeit aktualisiert wurden zu
beeinflussen.
Dazu klicken Sie lediglich im Gerätemanager mit der rechten Maustaste auf einen Geräteknoten und anschließend im Kontextmenü auf „Eigenschaften“. Beim Reiter Treiber klicken Sie auf „Installierter Treiber“.


Diese Option steht selbstverständlich nur dann zur
Verfügung, wenn der Treiber schon einmal aktualisiert wurde. Sollte der Treiber noch von der
ersten Installation sein, kann natürlich nicht auf einen vorhergehenden Zustand
zurückgegriffen werden. In diesem Fall wird der Troubleshooting-Prozess gestartet.
Die alten Treiber werden im Ordner %systemroot%\system32\reinstallbackups in
*.inf- und *.sys-Dateien abgelegt. Dieser Ordner wird erst dann angelegt, wenn
ein Treiber aktualisiert wird.
Für Druckertreiber steht diese Option „Installierter
Treiber“ nicht zur
Verfügung!
Im Gerätemanager werden alle Geräte einzeln aufgelistet. Im normal Fall werden die
Geräte mit einem hübschen Icon (Bildchen) dargestellt. Aber es gibt auch
Ausnahmen:
Geräte mit gelbem Ausrufezeichen weisen einen
Ressourcenkonflikt auf.
Geräte mit einem roten „X“ funktionieren gar nicht.
Sollten Treiberupdates nichts nutzen, bleibt nur noch eines
– der Troubleshooting-Prozess. Den
Troubleshooting-Prozess rufen Sie auf indem Sie:
- im
Gerätemanager auf den problematischen Geräteknoten mit der rechten Maustaste klicken.
- Im
Kontextmenü auf „Eigenschaften“ klicken.
- Anschließend
auf „Allgemein“ und dort auf
„Problembehandlung“ klicken.
- den
Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.



Standardmäßig werden einige Komponenten des Gerätemanagers
nicht angezeigt. Um die versteckten Geräte anzeigen zu lassen klicken Sie im
Menü „Ansicht“ des Gerätemanagers auf
„Ausgeblendete Geräte anzeigen“.
Die Geschichte mit dem Plug & Play ist ja ganz toll. Man steckt das Gerät rein, das Gerät wird
automatisch erkannt und der Treiber installiert. So weit, so gut. Aber! Anscheinend ziehen einige
Hersteller nicht in Bertacht, dass eine Komponente nicht nur eingesteckt,
sondern auch mal wieder entfernt wird. Dies ist besonders kritisch, wenn der
Benutzer auch noch auf die Idee kommt, das im laufenden Betrieb (ohne
ausschalten + reboot) durchzuführen.
Das Entfernen eines Gerätes kann zu Datenverlust und sogar
zum Systemabsturz führen. Geräte die solche Eingriffe eigentlich verkraften
sollten sind:
- USB Geräte
- IEEE1394
Geräte, Ausnahme: Wechseldatenträger
- PC-Cards (Damit ist nicht die Grafikkarte etc.
gemeint !-)
- Card-Bus Geräte
Jedes Gerät benötig gewisse Systemressourcen (IRQ, DMA, etc.). Einige dieser
Ressourcen können sich verschiedene Geräte teilen. Je nach Hardware und Treiber können beispielsweise IRQs gemeinsam genutzt werden.
Einen IRQ können Sie sich wie eine Haustürklingel vorstellen. Stellen Sie
sich vor die CPU hat einen Palast mit mehreren Eingängen. In diesem Palast gibt
es nicht nur einfach einen Lieferanten- und einen Haupteingang sondern viele
Abstufungen dazwischen. Wann immer ein Gerät mit der CPU kommunizieren möchte
klingelt es an der Ihr zugewiesenen Haustür. Wichtige Gäste werden am großen
Portal empfangen, während lästige Besucher auf die Hintertür verwiesen werden.
Je nach dem welche Melodie die Türklingel von sich gibt, weiß unsere CPU, wer
Sie besuchen möchte. Klingelt es am Hauptportal (IRQ 0) ist es sicherlich der
Systemzeitgeber. Klingel es am Lieferanteneingang (IRQ 10) ist es die Netzwerk-
oder die Soundkarte.
Plug & Play Karten besitzen keine Standardeinstellungen stattdessen werden
diesen Geräten durch XP die Ressourcen zugewiesen. Dabei kann es unter
Umständen zu Problemen kommen. XP vergibt möglicher Weise zwei
unterschiedlichen Geräten (z.B.: Sound- und Netzwerkkarte), die sich nicht
riechen können, den selben IRQ. Sollten die Geräte als nicht
betriebsbereit (Ressourcenkonflikt) angezeigt werden müssen Sie selber Frieden
stiften. Dazu rechtsklicken Sie einen
der Streithähne, klicken auf Eigenschaften
und anschließend auf den Reiter Ressourcen.
Hier können Sie manuell die IRQs und Base I/O etc. auf noch freie Plätze zuweisen. Auf jeden Fall sollten Sie
vorher Ihren Systemstatus (System-State-Data) mit dem Backupprogramm sichern,
damit Sie Ihr System bei einem Absturz wieder herstellen können.
Wenn Sie eine gedruckte Liste der Einstellungen benötigen
(z.B. zur Dokumentation), können Sie die Systemkonfiguration auch ausdrucken
lassen. Dazu klicken Sie im Gerätemanager auf den Menüpunkt Aktion und anschließend auf Drucken.
Bei dem Eintrag Berichtstyp können Sie zwischen Systembericht und einzelnen
Klassen/Geräten auswählen.
Sie können die Ursprungszustand nach einer manuellen
Konfiguration wieder herstellen indem Sie den entsprechenden Geräteeintrag
rechtsklicken und anschließend im Kontextmenü auf Eigenschaften klicken. Klicken Sie auf den Ressourcen Reiter und setzen Sie bei „Automatisch konfigurieren“ das Häkchen.
- Müssen
Sie den Computer herunterfahren um eine ISA-Karte einzubauen?
- Wird
APM und
ACPI von Windows XP unterstützt?
- Ein
neues Gerät wird nicht automatisch erkannt und der Treiber angefordert. Auch ein Reboot
identifiziert das neue Gerät nicht. Mit welchem Programm können Sie versuchen
die Komponente dennoch einzubinden?
- Ein
Benutzer kann im Gerätemanager den Druckertreiber nicht aktualisieren.
Warum?
- Wie
viele Monitore können Sie mit XP maximal gleichzeitig verwenden?
- Mit
welchem Befehl können Sie überprüfen, ob die installierten Treiber ein Zertifikat aufweisen?
- Ein
Benutzer beklagt sich, dass sein DVD-Laufwerk nicht mehr funktioniert.
Seine Aussage: „Ich hab’ nix gemacht!“ stellt sich nach einigen Ihrer
bohrenden Fragen als nicht ganz korrekt heraus. Er hat nämlich einen neuen
Treiber installiert. Wie können Sie das Problem
beheben?
- Ein
Benutzer hat eine USB basierte Webcam an seinen Rechner
angeschlossen. Er kann diese Kamera aber nicht im Windows Explorer finden.
Mit welchem Programm kann sich der Benutzer die Webcam anzeigen und
überprüfen lassen?
- Wo
werden bei einer Treiberaktualisierung die alten Treiber für das „Rollback“ (zurücksetzen)
abgelegt?
- Ein
Benutzer verwendet zwei Rechner zur selben Zeit. Eine USB-Kamera wird abwechselnd
an beiden Rechnern eingesetzt. Der Benutzer findet die Zeit, die jedes Mal
beim Reboot um die Kamera anzuschließen benötigt wird, zu lang. Was können
Sie dem Benutzer sagen, damit er nicht immer so lange warten muss?
- Sie
sind verantwortlich für 100 PCs mit Windows XP. Im letzten Monat haben 10
Benutzer nicht funktionstüchtige Hardware nach einer Treiberinstallation
gemeldet. Die installierten Treiber waren nicht zertifiziert. Wie können Sie
vermeiden, dass Benutzer nicht zertifizierte Treiber installieren?
- JA!
- JA!
- Hardware-Assistent
- Weil
Drucker und Faxgeräte ein eigenes
Verwaltungsprogramm haben.
- 10
- sigverif
- Ein
Driver-Rollback durchführen – den Treiber zurücksetzen.
- Gerätemanager
- %systemroot%\system32\reinstallbackups
- Ihm
klar machen, dass man USB-Geräte im laufenden
Betrieb einfach anschließen kann, da USB Plug & Play fähig ist.
- Indem
Sie die Treibersignaturoptionen
auf Sperren einstellen. Dadurch
wird eine Installation von nicht signierten Treiber unmöglich.
Administratoren 3, 9
Advanced Power
Management 3
Alles richtig
verstanden? 18
APM 3, 18
Base I/O 3, 17
Card-Bus 16
COM 7
DMA 3, 17
Driver.cab 13
Drucker 3, 7, 9, 19
Einstellen von
Ressourcen 1, 17
Entfernen von
Geräten 1, 16
Erstellen eines
Ressource-Berichtes 1, 17
Firewire 3
Gerätebaum 6
Geräteknoten 6, 7, 12, 14, 15
Gerätemanager 1, 6, 7, 12, 14, 15, 17, 18, 19
Gerätetreiber 2
Grafik 8
Hardware-Assistenten 2, 5, 9
Hauptbenutzer 3, 9
HCL 2
IEEE 1394 3
Industry Standard
Architecture 3
Installation von
nicht Plug & Play fähiger Hardware
1, 5
Installation von Plug
& Play Hardware 1, 3
Installieren und
Konfigurieren der Hardware 1, 2
IRQ 3, 17
ISA 3, 18
Konfiguration der
Hardware 1, 2
Lösungen 19
LPT 7
mmc 3
Monitor 8
Multi-Monitor-Betrieb 1, 8
Multiple-Monitor 8
Originaleinstellungen
zurücksetzen 1, 17
PC-Cards 16
PCI 3, 8
Peripheral Component
Interconnect 3
Plug & Play 2, 3, 4, 5, 6, 9, 16, 17, 19
primärer Monitor 8
SCSI 3
Signatur 2, 10, 11
sigverif 11, 19
Systemsteuerung 3, 9
Treiber 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13, 14,
15, 16, 17, 18, 19
Treiber
zurücksetzen 1, 14, 19
Treiberaktualisierung 1, 12, 18
Treibersignierung 1, 10
Troubleshooting 1, 6, 14, 15
Universal Serial
Bus 3
USB 3, 6, 7, 9, 16, 18, 19
VGA 8