Lehrheft 4
Inhaltsverzeichnis. 1
Datenträgerverwaltung. 2
Aufruf der grafischen
Datenträgerverwaltung. 2
Aufruf der Datenträgerverwaltung
über die Eingabeaufforderung. 3
Basisdatenträger 4
Verwalten von Basisdatenträgern. 4
Erstellen von Partitionen auf
Basisdatenträgern. 5
Erstellen von primären Partitionen. 5
Erstellen von erweiterten
Partitionen. 5
Erstellen von logischen Laufwerken. 5
Hinzufügen von weiteren
Basisdatenträgern. 6
Dynamische Datenträger 7
Umwandeln eines Basisdatenträgers in
einen dynamischen Datenträger 8
Verwalten dynamischer Datenträger 9
Erstellen von Volumes. 10
Umbauen von dynamischen Datenträgern. 10
Umbauen einer einzelnen Platte. 11
Umbauen eines Plattenverbundes. 11
Übertragen von dynamischen
Datenträgern die System- oder Bootpartition enthalten. 11
Vorbereiten der Datenträger für ein Update auf XP. 12
Praxis der Datenträgerverwaltung. 13
Anzeigen von Festplattenstatus und
der Eigenschaften. 13
Erweitern von Volumes. 14
Erweitern auf Basisdatenträgern. 14
Erweitern auf dynamischen
Datenträgern. 14
Löschen von Volumes. 14
Ändern von Laufwerksbuchstaben. 15
Erstellen von Mountpoints. 16
Defrag. 17
Grafisches Defrag. 18
Commandline Defrag. 18
Alles richtig verstanden?. 19
Lösungen. 20
Index. 21
Die Datenträgerverwaltung (Festplattenverwaltung) kann entweder grafisch mit Hilfe der
Managementkonsole (mmc) durchgeführt werden oder an der Eingabeaufforderung
bzw. Script gesteuert durch das Programm „Diskpart“. Über die Datenträgerverwaltung können
folgende Aufgaben durchgeführt werden:
- Umwandeln
von Datenträgertypen
- Partitionieren
der Festplatten
- Formatieren
der Datenträger
- Hinzufügen
neuer Festplatten
- Anzeige
des Festplattenstatus und deren Eigenschaften
- Fehlerbehebung
der Datenträger
Die meisten Änderungen am Datenträger können bei Windows XP direkt, ohne Neustart des Computers durchgeführt werden.
Um die Datenträgerverwaltung aufzurufen gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken
Sie auf „Start“.
- Rechtsklicken
Sie „Arbeitsplatz“.
- Klicken
Sie im Kontextmenü auf „Verwalten“.
- In
der Computerverwaltung öffnen Sie „Datenspeicher“.
- Klicken
Sie auf „Datenträgerverwaltung“.
Die Festplatten werden der Reihe nach durchnummeriert und
angezeigt, ebenso wie die CD-Laufwerke. Die erste Festplatte hat Nr. 0, die
zweite 1 usw. Die CD-Laufwerke werden ebenfalls bei 0 beginnend
durchnummeriert. Die Nummern können nicht geändert werden.
In der Datenträgerverwaltung können Sie die Anzeige der Laufwerke beeinflussen. Dazu klicken
Sie auf den Menüpunkt Ansicht. Hier
können Sie eine grafische oder eine Listendarstellung auswählen. Des weiteren
können Sie hier auch die Farben für die Anzeige der einzelnen Partitionen
zuordnen.

Diskpart ermöglicht direkt an der Eingabeaufforderung die Partitionierung
vorzunehmen. Diskpart ist auch netzwerkfähig und kann in Scripten eingesetzt
werden. Somit ist es auch möglich bei einer unbeaufsichtigten Installation mit
Diskpart zu arbeiten.
Wenn Sie mit Diskpart arbeiten, müssen Sie zunächst eine Angabe machen, welche
Festplatte Sie konfigurieren möchten. Sie müssen den Datenträger anhand seiner
Nummer auswählen. Sie können sich eine Liste der verfügbaren Nummern entweder
grafisch anzeigen lassen oder mit dem Befehl „disklist“ anzeigen lassen.
Persönlicher Tipp
vom Autor: Schon wieder! Grande Problem! Laut MS-Unterlagen lautet der
Befehl disklist. Das Programm Diskpart kennt diesen Befehl aber nicht. Wenn Sie mit XP arbeiten möchten, muss der Befehl „list disk“ lauten.
Sobald Sie eine Festplatte mit dem Befehl „select disk“ ausgewählt haben,
werden alle nachfolgenden Befehle auf die ausgewählte Platte angewandt.
Diskpart enthält
kein Kommando zum formatieren. Wenn Sie mit der Partitionierung soweit durch
sind, müssen Sie in Ihrem Script mit dem Befehl „exit“ das Diskpart Programm verlassen und wie gewohnt mit dem
Format-Befehl Ihre frisch partitionierten Datenträger formatieren.
Eine Liste mit den Befehlen für Diskpart bekommen Sie, indem Sie „commands“
eintippen.
Persönlicher Tipp
vom Autor: Anstatt „commands“ können Sie natürlich auch, wie bei allen
anderen interaktiven Befehlszeilen-Programmen, „help“ und/oder „hilfe“
eintippen. Um dieses neue Programm etwas besser kennen zu lernen, sollten Sie
ruhig einmal mit den Möglichkeiten herumspielen. Aber Vorsicht! Passen Sie auf,
dass Sie nicht Ihre System- bzw. Bootpartition killen. Auch vor der Umwandlung in einen dynamischen
Datenträgertyp möchte ich Sie an dieser Stelle warnen. Tun Sie nichts, was Sie
später (im Kapitel dynamischer Datenträger oder auch schon vorher, wenn Sie
wieder Windows 98 booten möchten)
bereuen werden !-)
Basisdatenträger ist die Standardeinstellung für neue Festplatten unter Windows XP. Der große Vorteil des
Basisdatenträgertyps ist, dass er mit anderen Windows Versionen kompatibel ist.
Bei Dual-Boot-Systemen, auch wenn beide Systeme
dynamische Datenträger unterstützen, muss die Boot-/Systempartition auf einem Basisdatenträgertyp abgelegt sein. Microsoft empfiehlt
sogar bei Dual-Boot-Systemen komplett auf den Einsatz von dynamischen
Datenträgern zu verzichten.
Basisdatenträger können in einzelne Partitionen aufgeteilt werden. Bis zu vier
sogenannter primärer Partitionen können
auf einem einzelnen Basisdatenträger angelegt werden. Diese primären
Partitionen können formatiert und ein Laufwerksbuchstaben zugewiesen werden.
Ja, man kann sogar von ihnen booten !-) Vorausgesetzt man hat nicht vergessen,
eine dieser vier Partitionen als „aktiv“ zu kennzeichnen. Die aktive Partition
ist die Partition, von der dann der Bootsektor vom BIOS ins RAM geladen wird.
Wenn Sie Ihre Festplatte in mehr als vier einzelne Laufwerke
aufteilen möchten, können Sie zu den erweiterten
Partitionen greifen. Erweiterte Partitionen können weder formatiert werden,
noch können sie einen Bootsektor enthalten. Aber, erweiterte Partitionen können in beliebig viele logische Laufwerke eingeteilt werden.
Diese logischen Laufwerke können dann zwar immer noch keinen Bootsektor
enthalten, aber sie können formatiert und ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet
werden. Pro Basisdatenträger können Sie nur eine erweiterte Partition erstellen. Sie
müssen immer erst eine primäre Partition erstellt haben, bevor Sie eine erweiterte Partition anlegen
können.
Um mit der Datenträgerverwaltung Partitionen anlegen oder löschen zu können, müssen Sie zur Gruppe
der lokalen Administratoren gehören. Sollte es dennoch nicht funktionieren,
kann dies daran liegen, das Ihr Rechner Mitglied in einer Domäne ist und durch
Gruppenrichtlinien (GPO) die Manipulation der Festplatten dadurch untersagt
ist.
Um eine primäre Partition zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:
- Rufen
Sie in der Computerverwaltung die Datenträgerverwaltung auf.
- Rechtsklicken
Sie auf einen nicht zugeordneten
(freien) Bereich des Basisdatenträgers.
- Im
Kontextmenü klicken Sie auf „Partition
erstellen“.
- Im
Assistenten wählen Sie primäre
Partition aus.
- Schließen
Sie den Assistenten ab, in dem Sie die Angaben zum Format und zur
Bezeichnung eingeben. (die Möglichkeit zum „mounten“ in einem Verzeichnis
wird später durchgenommen)
Beim Erstellen von erweiterten Partition gehen Sie
grundlegend genauso vor, wie bei primären Partitionen. Sie geben beim
Assistenten allerdings lediglich die Größe der Partition an. Das Format wird
später beim Erstellen der logischen Laufwerke festgelegt.
Um ein logisches Laufwerk zu erstellen gehen Sie so vor:
- Rechtsklicken
Sie auf einer erweiterten Partition nicht zugewiesenen Platz.
- Klicken
Sie auf „Logisches Laufwerk
erstellen“.
- Geben
Sie die Größe und das Format an und schließen Sie den Assistenten ab.
Eine weitere Festplatte wird normaler Weise automatisch als
Basisdatenträger hinzugefügt. Wenn Sie eine Festplatte von einem anderen Computer
einbauen möchten gehen Sie so vor:
- Sichern
Sie auf dem Computer, der aktuell die Festplatte enthält, die Daten.
- Entfernen
Sie den Datenträger aus dem ersten Rechner.
- Installieren
Sie die Festplatte im neuen Rechner mit Windows XP.
- Starten
Sie den Rechner und melden Sie sich als Administrator an.
- Öffnen
Sie die Computerverwaltung und darin die Datenträgerverwaltung.
Sollte die Festplatte nicht angezeigt werden probieren Sie
zunächst:
- in
der Datenträgerverwaltung, im
Menü „Aktion“ den Punkt „Datenträger neu einlesen“
anzuklicken.
...sollte das nichts
bringen...
- öffnen
Sie den Geräte-Manager,
rechtsklicken Sie Datenträger
und dann auf „Nach geänderter
Hardware suchen“.
Die neue Festplatte sollte nun angezeigt werden und einen
Laufwerksbuchstaben erhalten haben. Sollte Ihnen der Laufwerksbuchstabe nicht
zusagen, können Sie selbstverständlich einen anderen zuordnen.
Wenn Sie eine Festplatte von einem anderen Computer
übernehmen, kann es sein, dass die Festplatte als unbekannt oder nicht
lesbar angezeigt wird. Unbekannt
kann auftreten, wenn der andere Rechner ein UNIX System war und die
Festplattensignatur daher ungültig ist. Nicht
lesbar kommt eher bei physikalischen Defekten vor. Um Abhilfe zu schaffen
probieren Sie es mit „Datenträger neu
einlesen“ oder mit dem Neustart des Rechners.
In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die Festplatte
erneut formatiert werden muss, bevor Sie unter XP eingesetzt werden kann. Dabei gehen natürlich alle auf der
Platte befindlichen Daten verloren!
Dynamische Datenträger bieten folgende Vorteile:
- Anstatt
Partitionen können Sie Volumes (Datenträger) erstellen. Ich möchte
von hier an das Wort Volume auch im Deutschen verwenden, um Verwechslungen
vorzubeugen, da der Begriff Datenträger schon in Verbindung mit Basis- u.
dynamischen Datenträgern verwendet wird. Partitionen eines
Basisdatenträgers können maximal 2 Terabyte groß sein. Ein Volume ist Teil eines dynamischen Datenträgers. Mehrere
Teile von unterschiedlichen Datenträgern können zu einem einzigen Volume
zusammengefasst werden und so die 2 TB Grenze überschreiten.
- Ein
Volume kann beliebig durch weitere Bereiche ergänzt werden und so weiter
wachsen. Eine Partition auf einem Basisdatenträger kann nicht erweitert werden.
Eine Festplatte kann nur Basis- oder dynamischer
Datenträger sein, aber nicht beides auf einmal. Wenn Sie z.B.
nur eine einzelne Partition auf einer Festplatte in dynamisch umwandeln möchten und drei weitere Partitionen auf
derselben Platte basis lassen
möchten, geht das nicht!
Haben Sie allerdings mehrere Festplatten in Ihrem Rechner
kann ein Festplatte komplett als Basisdatenträger konfiguriert sein, während eine andere Festplatte komplett
dynamisch verwaltet wird.
Wenn Sie ein Festplatte von einem anderen Rechner in einen
XP-Rechner umbauen, ist die Festplatte zunächst ein
Basisdatenträger. Sie können die Festplatte nach
dem Umbau allerdings in eine dynamische Festplatte umwandeln.
Um eine Festplatte in dynamisch Umwandeln zu können, müssen
Sie mindestens 1 MB unpartitionierten (freien) Bereich auf der Festplatte
haben.
Wichtig! Dynamische Datenträgertypen werden auf Laptops nicht
unterstützt. Ebenso können an USB oder Firewire angeschlossene Datenträger
nicht dynamisch sein. Sollte die Sektorgröße einer SCSI-Festplatte kleiner als
512 Byte sein, geht es ebenfalls nicht.
Die Umwandlung geht normaler Weise direkt und ohne Neustart
vonstatten. Sollte die Festplatte allerdings die System- oder Bootpartition enthalten, ist ein zweimaliger Reboot notwendig. Ebenfalls, wenn
der Datenträger die Pagefile.sys enthält.
Sie sollten vor dem Umwandeln auf jeden Fall Ihre Daten
sichern!
Um die Platte umzuwandeln gehen Sie am einfachsten wie folgt
vor:
- Öffnen
Sie die Datenträgerverwaltung.
- Rechtsklicken
Sie den Basisdatenträger den Sie umwandeln möchten.
- Klicken
Sie auf „In dynamischen Datenträger
konvertieren“ an.
- In
der „In dynamischen Datenträger
konvertieren“ - Dialogbox markieren Sie die gewünschten Datenträger
und klicken auf „OK“.
Es geht natürlich auch über den Commandprompt (die
Eingabeaufforderung):
- Tippen
Sie: „diskpart“.
- Anschließend:
„select disk 0“ 0=erste Festplatte, 1=zweite Festplatte, etc...
- Und
jetzt: „convert dynamic“.
- Nur
noch: „exit“, um Diskpart zu
verlassen.
Das war’s! Gegebenenfalls (0 = erste Festplatte = Systempartition)
rebooten.
Die Umwandlung ist eine Einbahnstraße. D.h. Sie können nur
von basis in dynamisch ohne Datenverluste umwandeln, aber nicht umgekehrt! Um
einen dynamischen Datenträger in einen Basisdatenträger zurück zu wandeln müssen Sie:
- Alle
Volumes auf dem Datenträger sichern, falls Sie die Daten noch benötigen.
- Alle
Volumes auf dem Datenträger löschen. Dabei gehen alle Daten verloren!
- Rechtsklicken
Sie den leeren Datenträger.
- Klicken
Sie „In eine Basisfestplatte
zurückkonvertieren“ an.
Auf einem dynamischen Datenträger stehen Ihnen bei XP folgende Volumetypen zur Verfügung:
- Ein
Simple Volume (einfacher Datenträger) ist in etwa mit Partitionen von
Basisdatenträgern zu vergleichen. Sie bestehen aus einem einzelnen Bereich
auf einer dynamischen Festplatte.
- Ein
Striped Volume (Stripesetdatenträger) besteht aus zwei bis 32 Bereichen von unterschiedlichen
dynamischen Datenträgern. Alle Bereiche werden von der Größe her gleich
eingerichtet. Haben Sie also einen freien Bereich markiert der 1 GB groß
ist und zwei weitere mit je 2 GB Größe, wird das Striped Volume eine Gesamtkapazität von 3 und nicht 5 GB
aufweisen.
Wenn eine Datei auf ein Striped Volume geschrieben wird, wird Sie gleichmäßig
auf alle Bereiche verteilt. Durch den gleichzeitigen Zugriff wird
sowohl die Schreib- als auch Leseleistung beim Festplattenzugriff erhöht.
Sollte allerdings eine einzelne Festplatte aus dem RAID-0-Verbund ausfallen, ist das ganze Striped Volume hinüber und
kann auch nicht mehr restauriert werden. Die Daten auf den verbleibenden
Festplatten sind ebenfalls nicht mehr nutzbar.
Ein Striped Volume kann im Gegensatz zum Simple Volume nicht die System- oder
Bootpartition enthalten.
- Das
Spanned Volume (übergreifende Datenträger) besteht auch, wie das Striped Volume aus zwei bis 32 Bereichen. Im Gegensatz
zum Striped Volume sind die
Bereiche aber weder gleich groß, noch müssen Sie von unterschiedlichen
dynamischen Datenträgern kommen. Dafür werden die Bereiche aber der Reihe
nach und nicht gleichzeitig beschrieben. D.h. es ist keine
Leistungssteigerung zu erwarten.
Fällt eine der Fastplatten aus ist das gesamte Spanned Volume hinüber und nicht wieder herstellbar.
Auch ein Spanned Volume kann nicht die System- oder Bootpartition enthalten.
Fehlertoleranz mit RAID-1/Spiegelung und RAID-5/Stripe-Set-mit-Parity steht nur auf Serversystemen zur Verfügung, nicht bei XP.
Um Volumes erstellen zu können, müssen Sie zur Gruppe der
lokalen Administratoren gehören. Sollten Sie trotzdem keine Volumes anlegen
können, liegt das unter Umständen an den Gruppenrichtlinien eines
Domänencontrollers.
Um ein Simple Volume zu erstellen machen Sie folgendes:
- Rechtsklicken
Sie in der Datenträgerverwaltung auf einen nicht zugeordneten Bereich.
- Klicken
Sie auf „Datenträger erstellen“.
- Klicken
Sie auf „Einfacher Datenträger“.
- Wählen
Sie die Festplatten aus, von denen die Bereiche stammen sollen.
- Ordnen
Sie einen Laufwerksbuchstaben zu und geben Sie die Größe, etc. an.
Beim Erstellen von Striped-
oder Spanned Volumes gehen Sie genauso vor, wie bei einem Simple Volume.
Bei einem Striped
Volume klicken Sie anstatt auf „Einfacher Datenträger“ auf „Stripesetdatenträger“.
Bei einem Spanned Volume klicken Sie anstatt auf „Einfacher Datenträger“ auf „Übergreifender Datenträger“.
Die Datenträgerverwaltung erlaubt nicht dynamische Festplatten mit FAT oder FAT32 zu formatieren.
Sollten Sie dies wünschen, können Sie das mit den Explorer erledigen.
Wir hatten ja schon einmal angeschnitten, dass 1 MB einer
Basisfestplatte frei sein muss, damit sie in einen dynamischen Datenträger
konvertiert werden kann. In diesem einen Megabyte ist die Volumeaufteilung
aller Festplatten eines Computers abgelegt.
Alle dynamischen Datenträger sind Mitglied einer disk group.
Jede Festplatte einer Gruppe hat eine Kopie der Diskdatenbank. Der Name der disk group (der
Diskdatenbank) besteht aus dem Computernamen und der Erweiterung Dg0. Den Namen finden Sie z.B.
auch in der Registry unter:
HKLM\System\CurrentControlSet\Services\dmio\Boot
Info\Primary Disk Group\Name
Auf meiner Maschine sieht der Eintrag so aus: TestrechnerDg0
Der Name der Gruppe bleibt immer bestehen. Zumindest so
lange es dynamische Datenträger auf dem Computer gibt. Werden alle dynamischen
Datenträger in Basisdatenträger umgewandelt bleibt der Name in der Registry immer noch bestehen.
Wird dann allerdings wieder ein dynamischer Datenträger wie bei meinem
Testcomputer angelegt, bekommt er den Namen: TestrechnerDg1.
Wenn Sie eine dynamische Festplatte von einem Rechner in
einen anderen Umbauen ist in der Datenbank der Festplatte natürlich ein
„falscher“ Name (der des vorhergehenden Rechners) eingetragen. Deshalb ist nach
dem Umbau der Status der Festplatte unbekannt. Sie muss erst importiert
werden. Bei diesem Vorgang wird der Name der Datenbank auf der importierten
Festplatte an den Namen des neuen Rechners angeglichen und die alten Volumedaten
gegen die Volumedaten des neuen Systems ersetzt. Um diesen Vorgang
durchzuführen müssen Sie nur in der Datenträgerverwaltung einen Rechtsklick auf den unbekannten Datenträger durchführen und
anschließend im Kontextmenü auf „Fremde Festplatte importieren“ klicken.
Sie können dynamische Datenträger sowohl von anderen XP Systemen, als auch von Windows2000 aus importieren.
Wenn Sie ein Striped
oder Spanned Volume importieren möchten, müssen Sie alle
Festplatten auf einmal importieren. Wenn Sie zunächst nur einen Teil der
Platten umbauen und importieren sind die Volumes weder vom ersten noch vom
zweiten Rechner aus nutzbar. Abgesehen davon verlieren Sie sowieso alle Daten.
Um einen Plattenverbund umzubauen gehen Sie folgender maßen vor:
- Sichern
Sie alle Daten.
- Löschen
Sie das Striped bzw. Spanned Volume.
- Bauen
Sie die Platten um.
- Konvertieren
Sie in einen dynamischen Datenträgertyp.
- Erstellen
Sie die entsprechenden Volumes.
- Spielen
Sie die Daten vom Backup zurück.
Sie können nur von einem Rechner mit dynamischen
Datenträgern auf einen Rechner der keine dynamischen Datenträger hat
übertragen. Dann wird einfach der Name der übertragenen Festplatte weiter
verwendet. Hat aber auch das Zielsystem dynamische Datenträger, stimmt der Name
des importieren Volumes in der Datenbank nicht mit dem Registryeintrag auf dem
Zielrechner überein und der Bootvorgang schlägt fehl.
Nicht alle Windows-Betriebssysteme unterstützen dieselben
Datenträgertypen. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung welches
Betriebssystem, welche Datenträgertypen unterstützt.
|
Datenträgertyp
|
DOS/95/98/ME/ XP Home
|
NT 4.0 Workstation
|
W2k Workstation XP Professional
|
|
Basisdatenträger: Partition
|
Ja
|
Ja
|
Ja
|
|
Basisdatenträger: Spanned/Striped Volume
|
Nein
|
Ja
|
Nein
|
|
Dynamischer Datenträger: Simple, Spanned und Striped
Volume
|
Nein
|
Nein
|
Ja
|
NT 4.0 war, wie Sie der Tabelle entnehmen können, so richtig
gut! Denn NT 4.0 erlaubte Spanned- und Striped Volumes auf Basisdatenträgern
einzurichten. Wenn Sie ein Update von NT 4.0 mit bestehenden Spanned/Striped
Volumes auf Windows 2000 durchführen, bleiben diese als Basisdatenträger erhalten (Cool, nicht wahr?). Das war’s dann aber leider auch
schon wieder mit cool !-) Denn wenn Sie von jetzt an neu aufteilen
möchten, müssen Sie in dynamische Datenträger konvertieren.
XP Professional kann so ein Update wie Windows 2000 nicht durchführen, da XP generell nur Spanned/Striped Volumes auf dynamischen Datenträgern
akzeptiert. Haben Sie also unter NT 4.0 ein Spanned/Striped Volume, müssen Sie
die Daten sichern, die Partitionen mit Datenträgersatz/Stripe-Set (so hieß es
unter NT 4.0) löschen, Update auf XP durchführen, dynamische Datenträger
erstellen, Spanned/Striped Volume anlegen und die Daten zurücksichern. Als ob
einem Administrator langweilig wäre !-)
Haben Sie von NT 4.0 auf Windows 2000 upgedated und die Spanned/Striped Volumes auf Basisdatenträgern
beibehalten, denken Sie daran, bevor Sie auf XP weiter updaten, dass Sie zunächst den Basisdatenträger in dynamisch umwandeln. Ansonsten sind Ihre Daten hinüber!
Um den Status der
Datenträger einzusehen müssen Sie lediglich die Datenträgerverwaltung öffnen. Dort sehen Sie für die komplette Festplatte, als auch für
die einzelne Partition den Status. Die folgende Tabelle gibt Auskunft über die
einzelnen Zustände und was zu tun ist:
|
Diskstatus
|
Was zu tun ist
|
|
Online (Datenträger) Fehlerfrei (Partition/Volume)
|
Nix !-)
|
Unvollständig
|
Importieren Sie die fehlenden Platten des
Spanned/Striped Volume
|
|
Unbekannt
|
Importieren Sie die unbekannte Festplatte
|
Um die Eigenschaften
der Festplatte anzuzeigen rechtsklicken Sie im Bereich Datenträger und
anschließend auf Eigenschaften. Dort erhalten Sie dieselben Informationen, wie
im Gerätemanager.
Um die Eigenschaften
der Partition oder des Volumes anzuzeigen, rechtsklicken Sie die Partition bzw.
das Volume und klicken Sie dann auf „Eigenschaften“. Hier können Sie folgende Dinge erfahren und
teilweise auch ändern:
- Den Namen des Datenträger (änderbar).
- Belegter und freier Speicherplatz
auf dem Laufwerk (nicht änderbar). Anhand dieser Information können
Sie weitere Schritte einleiten, um Platz auf dem Datenträger zu schaffen.
Sie können nicht mehr benötigte Daten löschen, den Papierkorb leeren oder
bei NTFS-Datenträgern die Kompression einschalten. Um es sich einfach zu
machen können Sie auch auf den Knopf „Bereinigen“ klicken.
- Laufwerkskompression (änderbar,
nur bei NTFS formatierten Laufwerken verfügbar). Je nach dem, ob ein Häkchen gesetzt ist
oder nicht, werden die Dateien auf diesem Laufwerk komprimiert. Wenn Sie
das Häkchen setzen und auf OK klicken werden Sie gefragt, ob nur das
Wurzelverzeichnis und seine Dateien komprimiert werden sollen, oder ob das
gesamte Laufwerk mit all seinen Dateien komprimiert werden soll.
- Indizieren (änderbar, nur bei
NTFS formatierten Laufwerken verfügbar). Je nach dem, ob ein Häkchen
gesetzt ist oder nicht, werden die Dateien auf diesem Laufwerk indiziert.
Das hat zur Folge, dass vom Indexdienst eine Liste angelegt wird, die eine
Volltextsuche bei den Dokumenten auf dem Datenträger beschleunigt. Wenn
Sie das Häkchen setzen und auf OK klicken werden Sie gefragt, ob nur das
Wurzelverzeichnis und seine Dateien indiziert werden sollen, oder ob das
gesamte Laufwerk mit all seinen Dateien indiziert werden soll.
Sollte eine
Festplatte den Status Fehlt oder Offline aufgrund von Speicherfehlern,
Stromausfall oder Trennung des Datenträgers vom
System aufweisen, so kann auf die Festplatte nicht mehr zugegriffen werden. Um
den Status wieder online zu setzen
und die Platte wieder verfügbar zu machen, rechtsklicken Sie die Festplatte und
klicken Sie auf „Festplatte reaktivieren“.
Betrifft es nur ein einzelnes Volume, rechtsklicken Sie das Volume und
anschließend auf „Datenträger erneut
aktivieren“.
Um ein(e)
Partition/Volume zu erweitern rechtsklicken Sie die/das Partition/Volume und
anschließend klicken Sie auf „Datenträger
erweitern“.
Folgende
Partitionen/Volumes können nicht
erweitert werden:
·
FAT/FAT32 formatierte
Partitionen/Volumes.
·
System-/Bootpartition
- Partitionen/Volumes die als EISA (Extended Industry Standard Architecture) angezeigt werden.
- Als Unbekannt angezeigte
Partitionen/Volumes.
Partitionen auf
Basisdatenträgern können mit Diskpart und
dem Befehl „Extend“ erweitert werden.
Mit der Festplattenverwaltung ist dies nicht möglich.
Der freie Bereich den
Sie ergänzen möchten muss direkt an die bestehende Partition anschließen. Es
darf keine andere Partition „dazwischen“ liegen. Kurzum: Hinterher ist es
wieder eine einzelne Partition. So eine Art Partition-Magic für Arme !-)
Der hinzuzufügende
Bereich muss unzugeordnet (frei) sein, kann aber liegen wo er möchte. D.h. ob
er am Stück vorhanden ist oder auf einer ganz anderen Festplatte liegt, spielt
keine Rolle. Die Zuordnung kann nicht nur mit Diskpart, sondern auch über die Datenträgerverwaltung durchgeführt werden.
Eine auf Windows 2000 erstellte Partitionen (Basisdatenträger) die später auf ein Volume (dynamischer Datenträger)
umgestellt wird, kann weder unter Windows 2000 noch unter Windows XP erweitert werden.
Generell können Sie
löschen, was das Zeug hält. Aber auch bei Partitionen/Volumes gibt es kleine
gallische Dörfer !-) Es ist nicht möglich folgende Partitionen/Volumes zu
löschen:
- Systempartition
- Bootpartition
- Partition/Volume das einen Teil der
Pagefile.sys enthält
Wenn Sie erweiterte Partitionen löschen möchten, müssen Sie zuvor erst alle
logischen Laufwerke der erweiterten Partition löschen. Um eine Partition/Volume
zu löschen rechtsklicken Sie das/die Volume/Partition und klicken Sie
anschließend auf „Partition/Volume
löschen“. Bei logischen Laufwerken nennt sich die Option „Logisches Laufwerk löschen“. Ich
vermittle Ihnen an dieser Stelle wirklich absolutes Fachwissen! Oder wären Sie
alleine darauf gekommen, dass es „Logisches Laufwerk löschen“ heißt? !-)
Sie können Ihren
Laufwerken (Festplatten, als auch CD- u. DVD-Laufwerke) die Buchstaben von C: bis Z: beliebig zuweisen. Von Haus aus werden Sie einfach der Reihe
nach durchbuchstabiert. A: und B: sind für die Diskettenlaufwerke
reserviert und können nicht zugewiesen werden. Wird eine neue Festplatte ins
System eingebaut, bekommt sie einfach den nächsten freien Buchstaben
zugewiesen. Beispiel:
A: und B: sind für
die Floppys vergeben. C: ist Ihre erste Festplatte und D: Ihr CD-ROM-Laufwerk.
Wenn Sie nun noch eine Festplatte einbauen, bekommt Sie den nächsten freien
Buchstaben E:. Sie haben also eine Festplatte nach einem Wechselmedium!
Um einen
Laufwerksbuchstaben von Hand zuzuweisen gehen Sie so vor:
In der
Datenträgerverwaltung rechtsklicken Sie das/die Volume/Partition Ihrer Wahl und
anschließend auf „Laufwerksbuchstaben und
–pfade ändern“.
Klicken Sie auf „Ändern“.
Suchen Sie sich einen
Buchstaben Ihrer Wahl aus und bestätigen Sie mit „OK“.
Sicherlich haben Sie
bei diesem Vorgang gemerkt, dass Sie anstatt auf „Ändern“ auch auf „Hinzufügen“
und „Entfernen“ klicken können.
Drei mal dürfen Sie raten! Mit „Hinzufügen“
können Sie einem Laufwerk noch weitere Buchstaben zuweisen und mit „Entfernen“ können Sie die Zuordnungen
löschen. Wenn Sie einen Laufwerksbuchstaben löschen ist das Laufwerk nicht mehr
nutzbar. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder einen Buchstaben zuweisen,
ist das Laufwerk mit all seinen Daten wieder vorhanden. Ihre Daten gehen dabei nicht
verloren! Sie können also ruhigen Gewissens erst einen Buchstaben löschen,
bevor Sie einen neuen zuweisen.
Persönlicher Tipp vom Autor: Ich persönlich glaube nicht, dass
es besonders sinnvoll ist, ein Laufwerk beispielsweise unter C: und zusätzlich
noch mit dem Buchstaben X: ansprechen zu können. Sollten Sie ein sinnvolles
Beispiel hierfür haben, wäre ich Ihnen für eine Email (lehmann.m@dni.de) dankbar.
Da wir nur
Laufwerksbuchstaben von C: bis Z: zur Verfügung haben, wird es natürlich
schnell knapp mit Festplatten einbauen. UNIX/LINUX ist uns hier mit seinen
Mountpoints jahrelang voraus gewesen. Anstatt einen Laufwerksbuchstaben
zuzuordnen, können Sie seit Windows 2000 ein(e)
Partition/Volume auch in einen leeren Ordner von eine(r/m) mit NTFS
formatierten Partition/Volume „reinklinken“ und somit Laufwerksbuchstaben
„sparen“. Die/Das Partition/Volume welches den leeren Ordner bereit stellt,
muss als Dateisystem NTFS aufweisen. Es können beliebig viele leere Ordner als
Mountpoint pro Dateisystem zur Verfügung gestellt werden.
Die/Das Partition/Volume
welches in den leeren Ordner gemountet wird, kann ein beliebiges von XP unterstütztes Dateisystem (FAT/FAT32/NTFS) aufweisen.
So ist es also
möglich, Laufwerk C: mit NTFS formatiert zu haben und auf dieser Partition zwei
Mountpoints zu haben. Einer der Mountpoints kann auf eine FAT-Partition weiterleiten und der andere auf
eine weitere NTFS-Partition.
Persönlicher Tipp vom Autor: Wenn Sie mal den Schelm im Nacken
sitzen haben, können Sie auch mal eine Partition auf sich selbst mounten. Das
ist Lustig !-)
Wenn XP Dateien auf der Festplatte ablegt, sucht es sich einen freien
Bereich, der groß genug ist um die Datei „am Stück“ abzulegen. Wenn kein
Bereich mehr frei ist, der groß genug ist, teilt XP die Datei in einzelne
Bereiche auf und stopft die „Löcher“, die noch frei sind.
Dadurch verringert
sich die Zugriffsgeschwindigkeit. Beim Schreiben muss XP überlegen, wo er noch Platz hat und die Datei auf der Platte
verteilen. Beim Lesen muss er auch von den unterschiedlichen Bereichen der
Festplatte die Einzelteile der Datei zusammen kratzen.
Das Dateisystem
spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Sowohl NTFS, als auch FAT/FAT32 fragmentieren (So nennt sich der Prozess). FAT schlampt allerdings
etwas mehr als NTFS. Man spricht beim Defragmentieren auch häufig vom Aufräumen
der Festplatte. Sie können alle drei Dateisysteme defragmentieren.
Persönlicher Tipp vom Autor: Ich muss endlich einmal Schluss
machen mit dem Gerücht, dass durch das Defragmentieren der Festplatte mehr
Speicher frei wird. Leere Bereiche der Festplatte werden beim defragmentieren
zusammengeführt, genauso wie die Dateien auch. Dadurch wird aber nicht mehr
Platz auf der Platte verfügbar, sondern nur die Wahrscheinlichkeit reduziert,
dass neu zu schreibende Dateien gleich wieder fragmentiert abgelegt werden
müssen.
Auch die fehlerhaften Cluster werden durch Defrag nicht entfernt. Viel mehr muss, wenn Sie
fehlerhafte Cluster auf der Platte haben, ein Scandisk durchgeführt werden,
welches die fehlerhaften Cluster von der Platte entfernt, bevor Sie ein Defrag
durchführen können.
Da ein
defragmentieren der Festplatte einige Zeit (je nach Größe und Geschwindigkeit
der Festplatte mehrere Stunden) dauern kann, haben Sie die Möglichkeit vorher
eine Analyse durchführen zu lassen, ob ein defragmentieren überhaupt nötig ist.
Generell gilt, dass Datenträger auf Servern schneller fragmentieren und öfter
aufgeräumt werden müssen, als die einer Workstation. Unter XP haben
Sie zwei Möglichkeiten Ihre Festplatte in Ordnung zu bringen:
- Das grafische Defrag
- Das Defrag mittels Eingabeaufforderung
Das grafische Defrag finden
Sie in der Computerverwaltung gleich über der Datenträgerverwaltung.
Die Anzeige des
grafischen Defrag gliedert sich in drei Bereiche. Ganz oben können Sie die einzelnen
Festplatten zum defragmentieren oder analysieren auswählen. In der Mitte sehen
Sie, wie die Festplatte vor dem defragmentieren aussieht und unten sehen Sie
den aktuellen Status der Defragmentation. Die folgenden Optionen stehen Ihnen
ganz unten zur Verfügung:
- Wenn Sie auf „Überprüfen“ klicken wird die zuvor ausgewählte
Festplatte analysiert und Sie bekommen einen Überblick, ob ein
defragmentieren notwendig ist.
- Mit „Defragmentieren“
wird die Festplatte aufgeräumt.
- Durch „Unterbrechen“
können Sie den aktuellen Defragmentierungs-/Analyseprozess anhalten und
später wieder „Fortsetzen“.
·
Durch „Anhalten“
können Sie den aktuellen Defragmentierungs-/Analyseprozess beenden.
- Durch einen Klick auf „Bericht anzeigen“ bekommen
Sie nach einer Analyse
detaillierte Informationen zu den Dateien und Ordnern auf dem Datenträger.
Obwohl Sie während
einer Defragmentierung ganz normal weiter arbeiten können, müssen Sie doch mit
gravierenden Leistungseinbußen rechnen.
Sie können Defrag.exe mit Laufwerksbuchstaben:
defrag x:
oder mit Mountpoints
durchführen:
defrag x:\Verzeichnis\Unterverzeichnis\Mountpoint
Zusätzlich können Sie
noch folgende Parameter angeben:
-a Führt nur einen Analyse durch.
-f Erzwingt ein Defragmentieren, auch wenn
nur wenig Speicher zur Verfügung steht.
-v Gibt ausführliche Informationen während
der Defragmentierung aus.
-? Macht dasselbe wie ich gerade. Nüllert
Ihnen das Ohr ab !-)
- Wie
lautet das Kommando für die Festplattenpartitionierung an der
Eingabeaufforderung?
- Wann
setzen Sie Diskpart und wann die Datenträgerverwaltung ein?
- Zu
welchem Zweck erstellen Sie erweiterte Partitionen?
- Was
ist der Unterschied zwischen Basisdatenträgern und dynamischen
Datenträgern?
- Was
ist der Unterschied zwischen einem Spanned- und einem Striped Volume?
- Kann
man eine Festplatte von dynamisch auf Basisdatenträgertyp umwandeln ohne
die Daten zu verlieren?
- In
welchem Registrykey ist der Name der Festplattengruppe der dynamischen
Datenträger abgelegt?
- Mit
welchem Werkzeug erstellen Sie Mountpoints?
- Ein
Benutzer ruft Sie an und erklärt Ihnen, dass er die Fehlermeldung
„Festplatte voll“ auf seinem Datenlaufwerk bekommen hat. Sein Rechner hat
eine einzelne Festplatte mit zwei Partitionen auf einem Basisdatenträger. Wie beheben Sie das
Problem ohne den Benutzer bei seiner Arbeit größer zu stören?
- Sie
haben einem Benutzer eine neue Festplatte eingebaut. Nach dem Hochfahren
stellen Sie fest, dass die Festplatte nicht erkannt wird und den Status
„unbekannt“ hat. Worauf führen Sie
dieses Problem zurück und wie können Sie es beheben?
- Diskpart
- Mit
Diskpart können Sie auch Scripte erstellen. Nur
mit Diskpart können Sie auf Basisdatenträgern Partitionen erweitern. Die
Datenträgerverwaltung ist schneller und einfacher zu bedienen.
Laut MS ist Diskpart auch für den Fernzugriff geeignet und die
Datenträgerverwaltung nicht. Mit einem Rechtsklick auf Computerverwaltung
(lokal) kann allerdings Verbindung mit einem Remoterechner aufgenommen
werden. Somit ist auch die Datenträgerverwaltung (Bestandteil der
Computerverwaltung) für den Fernzugriff geeignet.
- Um
mehr als vier Laufwerke pro Festplatte zu erstellen.
- Basisdatenträger sind abwärtskompatibel. Auf
Basisdatenträgern werden primäre und erweiterte Partitionen erstellet und auf dynamischen
Datenträgern werden Volumes erstellt. Auf dynamischen Datenträgern können
unter XP Spanned- und Striped Volumes
erstellt werden – auf Basisdatenträgern nicht.
- Gemeinsamkeiten/Unterschiede:
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Spanned Volume
|
Striped Volume
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Anzahl Bereiche
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2-32
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2-32
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Größe der Bereiche
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Unterschiedlich
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Gleich
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Geschwindigkeitsvorteil
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Nein
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Ja
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System-/Bootpartition
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Nein
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Nein
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Bereiche von derselben HDD
|
Ja
|
Nein
|
- Nein
HKLM
\System\CurrentControlSet\Services\dmio\Boot Info\Primary Disk Group\Name
- Mit
der Datenträgerverwaltung. Mit dem Explorer kann man den leeren Ordner anlegen.
- Neue
Festplatte einbauen und das Datenlaufwerk als Spanned Volume (Festplatte muss dazu in einen
dynamischen Datenträger umgewandelt werden) auf die zweite Platte
ausdehnen. Oder nicht ganz so gut: Einen Mountpoint setzen und die zweite
Platte einklicken.
- Die
Festplatte war vorher als dynamischer Datenträger in einem Windows2000
oder XP-System eingebaut und
enthält daher eine „fremde“ Diskgroup-Bezeichnung.
Die Festplatte muss importiert werden.
aktiv 5
Alles richtig
verstanden? 21
Ändern von
Laufwerksbuchstaben 1, 17
Anzeigen von
Festplattenstatus und der Eigenschaften
1, 14
Aufruf der Datenträgerverwaltung
über die Eingabeaufforderung 1, 4
Aufruf der grafischen
Datenträgerverwaltung 1, 2
Basisdatenträger 1, 5, 7, 8, 9, 11, 13, 16, 21, 22
Bootpartition 4, 9, 10, 16, 22
Commandline
Defrag 1, 20
Datenträgertyp 4, 12, 13
Datenträgerverwaltung 1, 2, 4, 6, 7, 9, 11, 12, 14, 16, 17, 20,
21, 22
Defrag 1, 19, 20
Dg0 11
disk group 11
Diskdatenbank 11
Diskpart 2, 4, 16, 21, 22
Dual-Boot 5
Dual-Boot-Systemen 5
Dynamische
Datenträger 1, 8
einfacher
Datenträger 10
EISA
16
Erstellen von
Mountpoints 1, 18
Erstellen von
Partitionen auf Basisdatenträgern 1, 6
Erstellen von
Volumes 1, 11
Erweitern auf
Basisdatenträgern 1, 16
Erweitern auf
dynamischen Datenträgern 1, 16
Erweitern von
Volumes 1, 16
erweiterte
Partition 5, 16, 21, 22
Extended Industry Standard Architecture 16
FAT 11, 16, 18, 19
FAT32 11, 16, 18, 19
Fehlerfrei 14
fehlerhaften
Cluster 19
Fehlt 14
Grafisches
Defrag 1, 20
Hinzufügen von
weiteren Basisdatenträgern 1, 7
Laufwerksbuchstaben
und –pfade ändern 17
list disk 4
logisches
Laufwerk 6
Löschen von
Volumes 1, 16
Lösungen 22
Offline 14
Online 14
Pagefile.sys 9, 16
Praxis der
Datenträgerverwaltung 1, 14
primäre
Partition 5, 6
RAID-0 10
RAID-1 10
RAID-5 10
select disk 4, 9
Simple Volume 10, 11
Spanned Volume 10, 11, 12, 22
Speicherfehlern 14
Spiegelung 10
Striped Volume 10, 11, 13, 14, 21, 22
Stripesetdatenträger 10, 11
Stripe-Set-mit-Parity 10
Stromausfall 14
Systempartition 5, 9, 16
Trennung des
Datenträgers 14
übergreifende
Datenträger 10
Übertragen von
dynamischen Datenträgern die System- oder Bootpartition enthalten 1, 12
Umbauen einer
einzelnen Platte 1, 12
Umbauen eines
Plattenverbundes 1, 12
Umbauen von
dynamischen Datenträgern 1, 11
Umwandeln eines
Basisdatenträgers in einen dynamischen Datenträger 1, 9
unbekannt 7, 12, 21
Verwalten dynamischer
Datenträger 1, 10
Verwalten von
Basisdatenträgern 1, 5
Vorbereiten der
Datenträger für ein Update auf XP 1, 13
Windows 2000 13, 16, 18
XP 2, 4, 5, 7, 8, 10, 12, 13, 16, 18, 19, 22