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Einf. Installation

Lehrheft 1

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. 1

Vorwort 2

Installieren von Windows XP Professional 3

Voraussetzungen. 3

Kompatibilitätsbericht 4

Partitionieren. 5

Dateisysteme. 6

NTFS. 6

FAT/FAT32. 6

Arbeitsgruppe oder Domäne. 7

Eigenschaften einer Arbeitsgruppe. 7

Eigenschaften einer Domäne. 7

Beitritt zu einer Domäne. 8

Installationschecklist 9

Text basierter Teil der CD-Installation. 10

Grafisch unterstützter Teil der CD-Installation. 11

Standard. 11

Benutzerdefiniert 11

Reboot die Zweite. 12

Produktaktivierung. 12

Computerverwendung. 12

Netzwerkinstallation. 13

Upgrade auf XP. 14

Upgrademöglichkeiten. 14

Systemvorbereitung. 14

Installationsform.. 15

Update von Windows 98. 16

Update von Windows NT 4.0 mit SP 5 und Windows 2000. 16

Dualboot 17

USMT (User-State-Migration-Tool) 18

Arbeiten mit FAST (File and Settings Transfer Wizard) 19

Übertragen von Benutzerdaten mittels Eingabeaufforderung. 20

Änderungen an den *.inf Dateien. 20

Troubleshooting. 21

Problem.. 21

Lösung. 21

Alles richtig verstanden?. 22

Lösungen. 23

Index. 24


Vorwort

 

Dieses und die folgenden Lehrhefte sollen Ihnen die Kenntnisse vermitteln, die notwendig sind um eine MCP-Prüfung an einem CTEC durchzuführen. Diese Qualifikation wird Ihnen sicher bei Ihrem beruflichen Fortkommen von Nutzen sein. Dieses Lehrheft ist nur das erste einer Serie von Lehrheften, die Sie benötigen um die Prüfung zu bestehen.
Im Laufe der Zeit werden immer mehr dieser Lehrheftsammlungen entstehen. Sobald Sie die richtigen vier der Lehrheftsammlungen durchgearbeitet und die Prüfungen bestanden haben werden Sie automatisch von Microsoft zum MCSA (Microsoft Certified System Administrator) „befördert“. Wenn Sie sieben Lehrheftsammlungen durchgearbeitet und die Prüfungen geschafft haben werden Sie sogar MCSE (Microsoft Certified System Engineer)!

Ich versuche die Inhalte möglichst einfach und locker darzustellen, ohne dabei Prüfungs relevante Fakten auszulassen. Sie werden im Text immer wieder über „Persönlicher Tipp vom Autor:“ stoßen. Das sind zusätzliche Infos für die Praxis und haben mit der Prüfung nichts zu tun. Alles andere ist „heilig“! Das bedeutet, dass Sie das gesamte Wissen in sich aufnehmen müssen. Einen „Mut zur Lücke“ können Sie sich bei Microsoftprüfungen nicht leisten. Denn es wird selbst wenn Sie alles gelernt haben, sicher noch einige von Microsoft eingestreute Fragen geben, die wenig mit dem Prüfungsthema zu tun haben. Wenn Sie darauf nicht zufälliger Weise die Antwort wissen, sind das schon Punkte, die Sie sicher verloren haben.

Für Anmerkungen zum Inhalt bin ich selbstverständlich dankbar. Denn so kann ich die Lehrhefte immer weiter verbessern. Über diese e-mail Adresse stehe ich konstruktiver Kritik jederzeit offen: lehmann.m@dni.de.

Doch nun genug der warmen Worte! Sie haben ja schließlich ein Ziel vor Augen. Los geht’s!


Installieren von Windows XP Professional

 

Voraussetzungen

 

Zunächst muss überlegt werden welche Mindestvoraussetzungen ein PC erfüllen muss, damit XP darauf installiert werden kann. Andere Systeme wie PowerPC oder Alpha werden bereits seit Windows 2000 nicht mehr unterstützt. Folgende Systemvoraussetzungen müssen laut Microsoft erfüllt sein:

 

Bauteil

Minimum

Empfehlung:

CPU (bis maximal 2 Stück)

Pentium II 233 Mhz

Pentium II 300 Mhz

RAM (Maximum: 4 GB)

64 MB

128 MB

HDD (max. Partitionsgrösse 2 TB)

2 GB

2 GB

Grafikkarte

VGA 600x800

SVGA

Zubehör

Tastatur und Maus

Bei CD Installation

CD-Laufwerk

12-fach CD-Laufwerk

Bei Netzwerkinstallation

Netzwerkclient oder Bootdisketten

 

Persönlicher Tipp vom Autor: Für die Praxis nehmen Sie die o.a. empfohlenen Werte wie üblich mal 2!

 

Um zu überprüfen, ob Ihre Hardware auch durch Treiber unterstützt wird, besuchen Sie die MS-Website:

 

http://microsoft.com/hcl

 

Dort finden Sie die Hardware-Compatibility-List. In dieser Liste, die ständig aktualisiert wird, finden Sie alle Komponenten für die ein Treiber existiert. Diese Treiber werden von Microsoft auf korrekte Funktion hin überprüft. Diese Treiber können also bedenkenlos installiert werden, ohne das die sogenannten Bluescreens (Systemabstürze) zu befürchten sind. Hersteller bieten für neue Karten selbstverständlich auch XP‑Treiber an. Ob diese allerdings einwandfrei funktionieren können Sie nur anhand der HCL feststellen. Ein nicht aktuelle Version der HCL finden Sie auch auf der XP-CD. Der Dateiname lautet hcl.txt. Diese Datei wurde zudem Zeitpunkt erstellt, als XP auf den Markt kam und ist daher nicht zu empfehlen.


Kompatibilitätsbericht

 

Erstellen eines Kompatibilitätsberichtes (compatibility report):

 

Um den Bericht erstellen zu können, muss bereits ein Betriebssystem auf dem Rechner vorhanden sein. Der Bericht gibt Auskunft darüber, ob vor einem Update noch Service-Packs installiert, oder Anwendungen aktualisiert werden müssen. Des weiteren informiert er über inkompatible Hardware. Um den Bericht zu erstellen müssen Sie winnt32 /checkupgradeonly von der XP-CD ausführen. Hat Ihr CD-Laufwerk z.B. den Buchstaben F:, so müssten Sie folgendes eintippen um den Bericht zu erstellen:

 

 

 

 

 

 

 

Im i386-Verzeichnis befinden sich, wie in allen professionellen Windowsversionen, die Installationsdateien. Der Bericht wird im Windowsverzeichnis der aktuell installierten Windowsversion mit dem Namen Upgrade.txt abgelegt.

 

 

Wenn Sie also gerade Windows 95/98/ME auf Laufwerk C: benutzen wird die Datei unter C:\Windows abgelegt werden. Sollten Sie NT oder Windows 2000 ausführen wird es unter C:\WINNT abgelegt.

Sollten Sie über Active-Directory von Windows 2000 verfügen, können Sie den Bericht auch als Logon-Script ausführen und die gesammelten Berichte an zentraler Stelle im Netzwerk ablegen lassen.

Da die Registry von Windows 98/ME/NT/2000 unterschiedlich aufgebaut ist kann es sein, dass bei einem Upgrade die Software neu installiert werden muss obwohl Sie durch den Kompatibilitätsbericht als kompatibel eingestuft wird. Ist sie ja auch! Sie muss nur erneut installiert werden.

Persönlicher Tipp vom Autor: Deinstallieren Sie erst alle Software, führen Sie dann das Update durch und danach spielen Sie die Software wieder auf.


Partitionieren

 

Wenn Sie von CD installieren werden Sie als erstes im Text basierten Setup nach der Partitionierung der Platte gefragt. Damit teilen Sie die HDD (Festplatte) Ihres Computers in Bereiche ein die formatiert werden können und auf denen das Betriebssystem untergebracht wird. Als absolutes Minimum für die Installationspartition wird 1,5 GB angegeben. Je nach dem welche Komponenten Sie bei der Installation auswählen werden es aber schnell bis zu 2 GB. Abgesehen davon, kommt das nächste Service-Pack oder ein neuer Internetexplorer ganz bestimmt und die benötigen natürlich auch Platz auf der Betriebssystempartition.

 

Persönlicher Tipp vom Autor: Wenn Sie nicht vorhaben nach einem ½ Jahr neu zu partitionieren (z.B. mit Partition-Magic) oder gar neu zu installieren nehmen Sie lieber min. 4 GB.

 

Die einzelnen Partitionen können mit FAT16, FAT32 oder NTFS (5.0) formatiert werden.

 

Persönlicher Tipp vom Autor: Wenn Sie eine neue Platte „am Stück“ partitionieren also z.B. 40 GB auf einmal formatieren werden Sie es unter Umständen später ebenfalls bereuen. Sollten Sie dann noch ein anderes Dateiformat benötigen, muss wieder ein Repartitionierungstool herhalten oder alles neu installiert werden.

 

Genauso gut können Sie im voraus mit anderen Werkzeugen Partitionen erstellen und formatieren und im XP-Setup nur noch angeben, dass darauf installiert werden soll. Sie können XP auch bei einem bestehenden Betriebssystem (z.B. Windows 2000 oder Windows 98) auf derselben Partition unterbringen. Dabei allerdings: Vorsicht! Windows 98 z.B. hat denselben Standardinstallationspfad: C:\WINDOWS. Wenn Sie nicht einen anderen Installationspfad bei der XP-Installation (z.B. C:\XP) definieren muss Ihr Windows 98 „dran glauben“ !-)

Sollte auf Ihrer Festplatte nicht genügend Platz vorhanden sein ist es notwendig bestehende Partitionen zu löschen. Auch das können Sie im Text basierten Setup vornehmen. Doch auch hier: Vorsicht! Vielleicht löschen Sie dabei eine Partition auf der für Sie noch wertvolle Daten liegen haben. Einmal gelöscht ist diese Partition und alle darauf gespeicherten Daten unwiederbringlich verloren.

 

Persönlicher Tipp vom Autor: O.k.! Zugegeben es gibt Werkzeuge die können selbst solche Unfälle wieder reparieren. Allerdings sind die in Regel recht teuer, wenn man Sie auf legale Weise bezieht. Weil wir gerade bei „legal“ sind:

Ich empfehle Ihnen insbesondere unter XP nur noch original Software (von raubkopierter Hardware habe ich bis heute nichts gehört !-) einzusetzen. XP gibt, wenn mit dem Internet Verbindung besteht,  viele Informationen über Ihr System an Microsoft preis. Auch Kazaa, Napster, Morpheus & Co installieren sog. Spyware auf Ihrem Rechner, die es teilweise sogar erlaubt Ihren Rechner über das Internet fernzusteuern. Das ist leider Fakt und keine Paranoia! (Stand: 7.5.02)

 

Microsoft empfiehlt weitere Partitionen, die nicht die Installation des Betriebssystems betreffen, im nachhinein über den Festplattenmanager einzurichten.


Dateisysteme

 

XP unterstützt 4 Dateisysteme: FAT12 (um Disketten zu formatieren), FAT16 (oftmals auch einfach nur als FAT bezeichnet), FAT32 und NTFS. NTFS ist auf Grund seiner Möglichkeiten (z.B. Sicherheit und Online-Kompression) unter XP der Vorzug zu geben.

 

NTFS

 

NTFS bietet folgende Vorteile:

 

  • Sicherheit für einzelne Ordner und Dateien (natürlich auch ganze Festplatten).
  • Dateikompression und Festplattenkapazität zu sparen.
  • Quotas bzw. auf Deutsch: Datenträgerkontingente (bitte verzeihen Sie das gruselige Wort, es heisst nun einmal so) um den Festplattenplatz den ein Benutzer verwenden kann zu beschränken.
  • EFS = Encryption File System bietet die Möglichkeit einzelne Dateien nicht nur mit Berechtigungen zu versehen, sondern Sie zusätzlich noch online zu verschlüsseln.

 

NTFS hat aber auch Einschränkungen! NTFS wird nur von Windows NT, Windows 2000 und XP unterstützt. D.h. wenn Sie auf einem Computer mit Windows 98/ME zusätzlich XP unterbringen möchten muss die aktive Partition mit FAT16/FAT32 formatiert sein. Bei DOS, Windows 95, LINUX, OS/2 usw. sind Sie sogar auf FAT16  beschränkt.

 

FAT/FAT32

 

FAT ist mit den in der Aufzählung unter NTFS erwähnt „Bonbons“ nicht ausgestattet, ist aber das zu anderen Betriebssystemen kompatibelste Dateisystem. FAT Partitionen die Sie größer als 2 GB anlegen, werden automatisch mit FAT32 formatiert.

Wenn Sie ein Update durchführen werden Sie gefragt, ob Sie als Dateisystem FAT32 oder NTFS einsetzen möchten. Sie können in NTFS konvertieren oder formatieren. Sollten Sie sich für formatieren entscheiden stellen Sie sicher, dass auf der entsprechenden Partition keine wichtigen Daten mehr von Ihnen liegen, da bei diesem Vorgang alles gelöscht wird. Beim Konvertieren bleiben Ihre Daten erhalten.


Arbeitsgruppe oder Domäne

 

Vor der Installation müssen Sie sich entscheiden, ob der Rechner Mitglied einer Arbeitsgruppe oder Domäne werden soll. Egal wie Sie sich entscheiden sollte klar sein, dass auf einen XP-Rechner max. 10 gleichzeitige Verbindungen hergestellt werden können.

 

Eigenschaften einer Arbeitsgruppe

 

Eine Arbeitsgruppe wird meist nur für wenige Computer (bis zu max. 10 PCs) eingesetzt, da keine zentrale Administration (Verwaltung) durchgeführt werden kann. Folgende Eigenschaften kennzeichnen eine Arbeitsgruppe:

 

  • Ressourcen (Dateien, Drucker, etc.) können auf jedem Rechner bereitgestellt werden.
  • Administration (Verwaltung) und Authentifizierung (Anmeldung) von Benutzern findet auf jedem Rechner separat statt.
  • Jeder Computer hat eine eigene SAM-Datenbank in welcher die Benutzkonten gespeichert sind.
  • Je größer die Arbeitsgruppe wird, um so schwieriger ist sie zu verwalten.

 

Das bedeutet: Jeder Benutzer muss auf dem Rechner erstellt werden, an dem er sich anmelden soll. Sollen über das Netzwerk gemeinsam Daten genutzt werden und auf einer Maschine zentral die Dateien gespeichert werden, so muss auf diesem zentralen Rechner ein zweites Mal jeder Benutzer erstellt werden. So kann der Benutzer sich an seinem Rechner anmelden und über das Netzwerk auf dem Zentralrechner Dateien ablegen. Ändert der Benutzer an seinem Computer das Kennwort, muss er es auch am Zentralrechner tun.

 

Wenn Sie einen Einzelplatzrechner installieren nehmen Sie Ihn in eine Arbeitsgruppe auf. Das ist immer möglich im Gegensatz zu einer Domäne.

 

Eigenschaften einer Domäne

 

Eine Domäne ist, wie eine Arbeitsgruppe auch, eine rein logische Gruppierung von Computern. D.h.: Die Topologie (Anordnung) des Netzwerks mit Routern, Bridges etc. spielt keine (bzw. nur eine untergeordnete) Rolle für den Aufbau von Domänen.

Der große Unterschied liegt in der Speicherung von Benutzerkonten in einer zentralen Sicherheitsdatenbank wie z.B. Active-Directory. Durch die zentrale Speicherung wird die Verwaltung der Benutzer erheblich vereinfacht. Es ist nicht notwendig die Benutzer mehrmals zu erstellen und zu verwalten wie in einer Arbeitsgruppe. Auch wenn die einzelnen Arbeitsstationen der Domänen weit verbreitet sind stellt dies kein Problem dar, da alles von einem zentralen Ort aus verwaltet werden kann.

Der Name einer Domäne darf nur ein einziges mal im Netzwerk vorhanden sein. Ebenso der Name eines jeden Rechners der Mitglied einer Domäne ist.

Folgende Eigenschaften kennzeichnen eine Domäne:

 

·        Ressourcen, Administration und Anmeldung sind zentralisiert.

·        Nur ein Benutzerkonto und ein einziger Login (Anmeldung) ist erforderlich, um im gesamten Netzwerk Zugriff zu erhalten.

·        Ist skalierbar. Das bedeutet, dass man nur ein paar oder zig tausende von Benutzern verwalten kann.


Beitritt zu einer Domäne

 

In einer Domäne hat nicht nur jeder Benutzer ein Konto, sondern jeder Computer benötigt ebenfalls ein Konto. Bevor Sie einen Computer einer Domäne hinzufügen, müssen folgenden Gegebenheiten erfüllt sein:

 

·        Der Benutzer, der die Installation durchführt, muss ein Konto in Active-Directory haben.

- und -

·        Der Rechner muss den selben Namen wie ein Computerkonto in Active-Directory haben.

- oder -

·        Um ein Computerkonto zu erstellen muss der Benutzer nicht Mitglied in der Gruppe der Administratoren oder Kontenoperatoren, wie bei NT sein! Ein normaler Benutzer kann bis zu zehn Computerkonten erstellen. Darüber hinaus braucht er im Active-Directory entsprechende Berechtigungen um ein Computerkonto zu erstellen.

 

Im Normalfall wird der Administrator bestimmen, ob die Station in ein Arbeitsgruppe oder Domäne aufgenommen wird. Wenn Sie der Administrator sind, haben Sie die freie Wahl. Wenn Sie schon über eine Domäne verfügen, ist es natürlich sinnvoll die Station auch darin aufzunehmen. Sollten Sie unentschlossen sein oder Ihnen noch Informationen fehlen, können Sie die Station erst einmal in einer Arbeitsgruppe installieren und später der Domäne beitreten.


Installationschecklist

 

Die Checkliste soll Ihnen helfen die während der Installation benötigten Daten schon im vor heraus zu erfassen.

 

·        Stellen Sie sicher, dass die Hardware die Minimalvoraussetzungen erfüllt.

·        Stellen Sie sicher, dass sämtliche Hardware des Rechners in der HCL gelistet ist, oder Sie zumindest einen XP-Treiber für die Komponente haben.

·        Legen Sie fest, wie Sie die Festplatte partitionieren.

·        Wählen Sie ein Dateisystem. Wobei der Vorzug bei NTFS liegen sollte.

·        Legen Sie fest ob die Station in eine Arbeitsgruppe oder Domäne aufgenommen wird und erstellen Sie die notwendigen Konten.

 

Persönlicher Tipp vom Autor: Microsoft legt Ihnen NTFS als Dateisystem nah. Ist schon o.k.! Bietet ja viele Vorteile. Allerdings würde ich während der Installation eher FAT formatieren, da ich später jederzeit FAT in NTFS ohne Datenverluste und Zusatztools umwandeln kann – umgekehrt nicht!

In der Prüfung gilt natürlich was Microsoft von Ihnen hören möchte und nicht irgendwelche Philosophien des Autors!!!


Text basierter Teil der CD-Installation

 

Eine sogenannte Neuinstallation wird durchgeführt, wenn

 

  • Sie einen Rechner ohne Betriebssystem haben

 

oder

 

  • Sie das betstehende Betriebssystem und dessen Daten nicht übernehmen möchten.

 

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

 

  1. Booten (starten) Sie den Rechner von der CD. Gegebenenfalls müssen Sie erst im CMOS-Setup (landläufig auch BIOS genannt) die Bootreihenfolge ändern. Dies geschieht durch drücken der Entf-Taste beim Einschalten des Rechners. Dann wählen Sie an, dass zuerst von CD-ROM und dann von Festplatte (manchmal als HDD-0 angegeben) gebootet werden soll. Diese Option (Einstellung) finden Sie im Advanced-CMOS-Setup. Wenn Sie Ihre Einstellungen beim Beenden speichern möchten, vergessen Sie bitte nicht, dass zu diesem Zeitpunkt das deutsche Tastatur-Layout noch nicht eingestellt ist und bestätigen Sie daher nicht mit „Y“ sondern mit „Z“!
  2. Wählen Sie aus XP jetzt zu installieren.
  3. Lesen und bestätigen Sie die Lizenzvereinbarungen mit „F8“.
  4. Wählen Sie die Installationspartition aus bzw. erstellen Sie eine Partition.
    Falls Sie nicht von CD booten:
    Um die Partition bestimmen zu können, müssen Sie auf der Seite der Installationsoptionen unter erweiterte Optionen angeben, dass Sie die Festplatte und Partition selbst während des Setups auswählen möchten.
  5. Wählen Sie ein Dateisystem für die Installationspartition aus.

 

Nach dem Text basierten Setup bootet der Rechner neu und es geht mit der grafisch unterstützen Installation weiter.


Grafisch unterstützter Teil der CD-Installation

 

Im grafischen Teil der Installation müssen Sie folgende allgemeinen Angaben machen:

 

  1. Wählen Sie die Ländereinstellungen. In der deutschen Version ist bereits Deutsch voreingestellt, so dass normaler Weise keine Änderungen gemacht werden müssen und Sie direkt auf „Weiter“ klicken können. Im oberen Feld „Anpassen“ können Sie die Darstellung von Zahlen wie z.B.: Währung und Uhrzeit einstellen und im unteren Feld „Details“ können Sie das Tastatur-Layout festlegen.
  2. Geben Sie Ihren Namen und den Namen Ihrer Firma ein. Klicken Sie auf „Weiter“.
  3. Geben Sie die Seriennummer ein. Klicken Sie auf „Weiter“.
  4. Geben Sie den Computernamen und das Kennwort für den lokalen Administrator an. Das Konto für diesen Administrator liegt in der lokalen SAM-Datenbank des zu installierenden Computers nicht in Active-Directory! Klicken Sie auf „Weiter“.
  5. Stellen Sie Datum, Uhrzeit und Zeitzone ein. Bei einer deutschen Version können Sie in der Regel auch gleich auf „Weiter“ klicken.

 

Im Netzwerksetup müssen Sie sich zunächst zwischen der Standardeinstellung oder der Benutzerdefinierten entscheiden:

 

Standard

 

Installiert folgende Komponenten:

 

  • Client für Microsoftnetzwerke
  • Datei- und Druckerfreigabe für Microsoftnetze
  • Das TCP/IP-Protokoll mit automatischer Adressvergabe

 

 

Benutzerdefiniert

 

Hier können Sie frei auswählen welche Dienste und Protokolle Sie aufnehmen möchten. TCP/IP kann dabei auch manuell mit statischen Adressen konfiguriert werden.

 

Danach müssen Sie bestimmen ob Sie einer Arbeitsgruppe oder Domäne beitreten möchten. Sollten Sie sich für die Domäne entscheiden, benötigen Sie ein Computerkonto. Wenn Ihr Computer einer Domäne beitritt, muss schon ein Konto mit dem Namen Ihres Rechners erstellt worden sein oder Sie müssen ein Benutzerkonto inkl. Kennwort eingeben, welches die Berechtigung hat, in Active Directory ein Konto zu erstellen.

Danach startet der Rechner erneut.


Reboot die Zweite

 

Produktaktivierung

 

Windows XP ist durch die Produktaktivierung gegen Raubkopien geschützt. Wenn sich der erste Benutzer unter XP anmeldet, wird nachgefragt, ob XP gleich freigeschaltet werden soll. An dieser Stelle kann man die Produktaktivierung übergehen. Man wird dann in regelmäßigen Abständen immer wieder an die Produktaktivierung erinnert. So lange bis man sich registrieren lässt.

Am einfachsten geht das, wenn man die Produktaktivierung über das Internet durchführt. Hat der Computer keinen Internetzugang, dann muss man die Produktaktivierung über das Telefon durchführen.

Wenn XP 30 Tage lang nicht registriert wurde, kann man sich nicht mehr einloggen. Jetzt muss XP freigeschaltet werden, damit es weiter verwendet werden kann.

Für große Firmen können sogenannte Volume-Licenses erworben werden. Damit muss keine Produktaktivierung durchgeführt werden. Des weiteren kann die Produktaktivierung auch in eine automatisierte Installation mit einbezogen werden.

 

Computerverwendung

 

Als nächstes werden Sie nach Benutzern gefragt, die diesen Computer verwenden. Damit werden automatisch in der lokalen SAM-Datenbank die entsprechenden Benutzerkonten erstellt. Für die Namensgebung gelten folgende Spielregeln:

 

  • Die Namen dürfen folgende Zeichen nicht enthalten: „*+,/:;<>=?[]\|
  • Die Namen dürfen max. 20 Zeichen lang sein.
  • „Administrator“, „Gast“, so wie der Name des Computers selbst sind nicht zulässig.
  • Ein Name darf nicht mehrmals angegeben werden.

 

Nun noch ein bisschen die „Weiter“-Taste traktieren und schon sind wir fertig – Und das alles ohne noch einen Reboot;-)


Netzwerkinstallation

 

Um eine Netzwerkinstallation durchzuführen benötigt der Client eine Verbindung zu einem Server der die Installationsdateien bereitstellt. Wenn die Verbindung hergestellt wurde, kann das Setup genauso wie von CD erfolgen. Dazu müssen einige Vorbereitungen getroffen werden:

 

  1. Server:

    Kopieren Sie das i386-Verzeichnis der XP-CD auf die Festplatte des Servers und geben Sie dieses Verzeichnis im Netzwerk frei.

  2. Client:

    Erstellen Sie eine Partition in der Größe von min. 650 MB. 2 GB werden allerdings von Microsoft empfohlen. Sie sollten die Partition mit FAT formatieren, da Windows 95/98/ME oder DOS-Bootdisketten kein NTFS unterstützen.

  3. Verbindungen:

    Falls auf dem Client schon ein Betriebssystem vorhanden ist, muss dort die entsprechende Netzwerkclientsoftware installiert werden.
    Falls kein Betriebssystem vorhanden ist, verwenden Sie eine Bootdiskette mit installiertem Netzwerkclient.
    Bauen Sie eine Verbindung zum Netzwerkserver und dessen Installationsverzeichnis auf.

  4. Setup:

    Ist das Clientbetriebssystem Windows 95/98/ME/NT/2000, rufen Sie das Setup mit WINNT32.EXE aus der Netzwerkfreigabe heraus auf.
    Ist das Clientbetriebssystem DOS, rufen Sie das Setup mit WINNT.EXE aus der Netzwerkfreigabe heraus auf.

  5. Installation:

    Von diesem Punkt an verfahren Sie genauso wie beim CD basierten Setup.

Upgrade auf XP

 

Upgrademöglichkeiten

 

Folgende Betriebssysteme sind direkt auf Windows XP updatefähig:

 

  • Windows 98
  • Windows ME
  • Windows NT 4.0 SP 5
  • Windows 2000 Professional

 

Andere Betriebssysteme müssen über einen Zwischenschritt aktualisiert werden:

 

·        Windows 95 muss zunächst auf Windows 98 aktualisiert werden.

·        Windows NT 3.51 muss auf Windows NT 4.0 SP 5 aktualisiert werden.

 

Denken Sie bei den älteren Betriebssystemen auch daran, dass die Hardware mitspielen muss. Serverversionen von Windows NT und Windows 2000 können nicht auf XP Professional aktualisiert werden!

 

Systemvorbereitung

 

Systeme die nicht ausreichend für ein Upgrade vorbereitet sind, dürften während oder nach der Installation Probleme aufwerfen. Daher sollten Sie folgende Vorbereitungen treffen:

 

·        Prüfen Sie Ihr System auf Kompatibilität, indem Sie winnt32 /checkupgradeonly laufen lassen oder laden Sie sich von der MS-Website: http://Microsoft.com/hcl den Readyness Analyzer herunter.

·        Besorgen Sie sich die neuesten Soft- und Hardwareupdates. Installieren Sie die aktuellen Servicepacks. Aktualisieren Sie unbedingt Ihr BIOS. Sollten Sie im CMOS-Setup die Option Anti-Virus „Enabled“ (eingeschaltet) haben müssen Sie diese vor dem Upgrade auf „Disable“ stellen.

·        Sichern Sie Ihre Daten mit einem Backupprogramm. Nicht das beim Update öfter mal was „schief geht“. Aber während der Installation geht es auch an die Partitionierung der Festplatte und da hat man schnell mal die „Falsche“ erwischt!-)

·        Führen Sie einen Virenscan durch.

·        Dekorpremieren Sie Ihre Festplatten die mit Doublespace, Drivespace und Tools von Drittherstellern komprimiert sind. Die Kompression von NTFS selbst (z.B.: NT 4.0) stellt kein Problem dar.

·        Deinstallieren Sie inkompatible Software. Unter anderem Netzwerkprotokolle und -Clients von Drittherstellern die nicht im Ordner i386\Winntupg enthalten sind. Software die direkt auf den Datenträger zugreift wie z.B.: Antivirensoftware, Quotaservices, Defrag- und Scandiskprogramme. Programme die mit der Stromversorgung in Zusammenhang stehen (ACPI, APM und UPS).


Installationsform

 

Sie haben die Wahl zwischen „Upgrade (empfohlen) und „Custom Upgrade. Dieser Teil des Setups wurde nicht auf Deutsch übersetzt.

 

 

Bei Upgrade werden alle Einstellungen inkl. Systemverzeichnispfad übernommen.

 

Bei Custom Upgrade können Sie folgendes auswählen:

 

·        Installationspartition

·        Installationspfad (für das Betriebssystemverzeichnis)

·        Sprachoptionen

·        Dateisystem (Konvertierung in NTFS)

 


Update von Windows 98

 

Gehen Sie wie folgt vor:

 

  1. Legen Sie die XP-CD ein. (Wer hätte das gedacht?)
  2. Wählen Sie Upgrade (recommended -> empfohlen) aus und klicken Sie dieses Mal nicht auf „Weiter“, sondern auf „Next“ !-)
  3. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarungen.
  4. Geben Sie die Partition an, auf der XP installiert werden soll. Gegebenenfalls ob Sie die Installationspartition in NTFS konvertieren möchten.
  5. Überprüfen Sie den „Upgrade Report“. Er zeigt Ihnen Probleme die während des Update auftreten können. Er zeigt auch an, welche Software noch Service-Packs bzw. Updates benötigt. Sie können den Bericht auch auf die Festplatte speichern lassen.
  6. Sollten Sie einer Domäne beitreten wollen, müssen Sie ein Computerkonto erstellen, da ein Windows 98 Computer kein Konto hat.
  7. Das Setupprogramm schließt die Installation ab und übernimmt dabei selbstständig so viel wie möglich Registryeinträge von Windows 98.
  8. Nach dem Upgrade melden Sie sich als Administrator an und überprüfen Sie ob irgendwelche Fehler aufgetreten sind.

 

Update von Windows NT 4.0 mit SP 5 und Windows 2000

 

Da Windows NT 4.0 SP 5, Windows 2000 und Windows XP die gleiche Registry, dasselbe Dateisystem, die selben Sicherheitseinstellungen und Kernelstrukturen aufweisen, kann ohne größere Änderungen fast alles übernommen werden. Jegliche Hardware und Peripherie wird von allen genannten Systemen gleicher Maßen unterstützt. Für das Upgrade gehen Sie wie folgt vor:

 

  1. Starten Sie den Computer von der XP-CD.
  2. Wählen Sie Upgrade (recommended) aus und klicken Sie auf „Next“.
  3. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
  4. Geben Sie an, ob Sie gegebenenfalls von FAT nach NTFS konvertieren möchten.

 

Danach kopiert XP die Dateien auf die Festplatte und rebootet. Fertig!


Dualboot

 

Der Dualboot ermöglicht zwischen zwei oder mehreren Betriebssystemen beim Starten des Rechners auszuwählen. Dies ermöglicht es Anwendungen (Programme) unter einem älteren Betriebssystem laufen zu lassen, die nicht XP-kompatibel sind und modernen Anwendungen unter XP alle neuen Features (Funktionen) zu nutzen.

Denken Sie dabei immer daran, dass ältere Betriebssysteme z.B.: DOS moderne Dateisysteme wie FAT32 und NTFS nicht unterstützen.

Die aktive Partition ist die Partition von welcher der Rechner beim Einschalten startet. Diese Partition muss von beiden Betriebssystem unterstütz werden. Zwei Beispiele:

 

  • DOS und XP müssen FAT16 verwenden.
  • Windows ME und XP können FAT16 oder besser FAT32 verwenden.

 

Das andere Betriebssystem muss immer zuerst installiert werden, danach erst XP. XP kann auf derselben Partition wie das erste Betriebssystem oder einer anderen liegen. Vorsicht, wenn Sie zuerst Windows 95/98 oder ME installiert haben, denn die benutzen standardmäßig genauso wie XP C:\WINDOWS als Installationsverzeichnis.

Beim Dualboot installiert Windows XP automatisch einen Bootmanager, der es erlaubt zwischen den Betriebssystemen auszuwählen. Dieser Bootmanager und einige weitere Startdateien werden auf der aktiven Partition untergebracht. Diese Partition wird auch Systempartition genannt. Die Partition auf welcher der Rest des Betriebssystem installiert wird (das WINDOWS-Verzeichnis mit seinem Inhalt), wird Bootpartition genannt. Zwei Beispiele:

 

  • Wenn sowohl die Startdateien, als auch das WINDOWS-Verzeichnis auf C: liegen ist die Boot- und die Systempartition die selbe.
  • Wenn Sie WINDOWS auf D: installieren und die Startdateien auf C: liegen ist D: die Bootpartition und C: die Systempartition.

USMT (User-State-Migration-Tool)

 

USMT kann verwendet werden um Benutzereinstellungen von Computern ab Windows95 aufwärts auf andere Rechner zu übertragen.

 

Einstellungen die standardmäßig übertragen werden:

 

  • Eingabehilfen
  • Anzeigeeigenschaften
  • Schriftarten
  • Netzwerkverbindungen zu Laufwerken und Druckern
  • Microsoft-Office: Winword, Excel, Outlook und PowerPoint
  • Internet: Browser und Mail und Adressbücher
  • Ordner und Taskleiste
  • Maus und Tastatur
  • Ländereinstellungen

 

Ordner die standardmäßig übertragen werden:

 

  • Eigene Dateien
  • Eigene Bilder
  • Desktop
  • Favoriten

 

Dateitypen die standardmäßig übertragen werden:

 

*.ch3, *.csv, *.dif, *.doc, *.dot, *.dqy, *.iqy, *.mcw, *.oqy, *.pot, *.ppa, *.pps, *.ppt,

*.pre, *.rqy, *.rtf, *.scd, *.sh3, *.txt, *.wpd, *.wps, *.wql, *.wri, *.xls


Arbeiten mit FAST (File and Settings Transfer Wizard)

 

USMT hat noch eine weitere Bezeichnung. Man nennt es auch FAST. FAST zu Deutsch heißt „Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen“.
FAST bzw. USMT kann auf einem Computer mit Windows XP aufgerufen werden, indem Sie im Startmenü auf „Übertragen von Dateien und Einstellungen“ klicken. Die Dateien liegen im WINDOWS\SYSTEM32\USMT Verzeichnis der Windows XP Installation und können von dort aus auch direkt mit dem Befehl „migwiz“ aufgerufen werden. FAST kann auch von der XP-CD direkt bei der Installation als Option aufgerufen werden. Anstatt XP zu installieren wird dann nur FAST ausgeführt.
Da die zu übertragenden Informationen einige MB umfassen können, ist es sinnvoll anstatt Disketten lieber CDs oder einen Server im Netzwerk zu verwenden. Sie benötigen folgendes um die Migration (Übertragung) durchführen zu können:

 

  • Einen Zielcomputer mit Windows XP als Betriebssystem.
  • Netzwerkserver auf dem die Daten zwischengespeichert werden können, CDs oder, im ungünstigsten Fall, Disketten.
  • Eine leere Diskette für den Wizard oder die XP-Professional-CD.
  • Benutzername und Kennwort der Benutzerkontos, das migriert (übertragen) werden soll.

 

In drei Schritten können Sie die Benutzerdaten übertragen (Schritt Eins ist nur dann notwendig, wenn Sie keine XP-Professional-CD griffbereit haben):

 

  1. Melden Sie sich auf dem Zielcomputer unter XP mit dem zu übertragenden Benutzerkonto an und starten Sie FAST. Erstellen Sie die Wizarddiskette.
  2. Melden Sie sich auf dem Ursprungscomputer ebenfalls mit dem zu übertragenden Benutzerkonto an. Verwenden Sie die in Schritt Eins erstellte Diskette und speichern Sie die Daten auf einem Server oder einem Wechseldatenträger (z.B. CDROM) ab.
  3. Schließen Sie den Vorgang ab, in dem Sie auf dem Zielcomputer die in Schritt 2 gespeicherten Daten einlesen.

 

Dieser Vorgang überträgt nur die Daten des aktuell angemeldeten Benutzers! Um weitere Benutzerkonten zu übertragen, müssen Sie die Schritte mit den jeweiligen Benutzern einzeln wiederholen. Wenn Sie ein Update durchführen werden alle Benutzerdaten automatisch übernommen.

 



Übertragen von Benutzerdaten mittels Eingabeaufforderung

 

Wem das mit den Assistenten zu langweilig ist, kann es gerne auch auf die harte Tour probieren!-) Es gibt zwei unterschiedliche Dateien, welche die Aufgabe im Team meistern. Zunächst einmal haben wir da „Scanstate der die Daten der alten Maschine sammelt und zum anderen „Loadstate der die Daten auf dem neuen System einspielt. Der Vorteil dieser Hardcore Lösung ist, dass Sie damit gleich mehrere Benutzer auf einmal transferieren (übertragen) können. Wenn Sie mehrere Rechner mit mehreren Benutzern auf einmal übertragen müssen macht dies durchaus Sinn. Denn dann können Sie die Programme auch in einer Batchdatei einsetzen und somit „auf einen Rutsch“ die Migration durchführen. Wie man diese Spielzeuge einsetzen kann erfahren Sie im „Windows XP Professional Resource Kit“.

Um mit diesen Werkzeugen zu arbeiten benötigen Sie:

 

  • Einen Netzwerkserver, auf dem die Daten zwischengespeichert werden.
  • Einen Quellcomputer mit einem zu übertragenden Benutzerkonto.
  • Einen Zielcomputer mit Windows XP, der kein Benutzerprofil mit den Namen der zu übertragenden Benutzer hat.
  • Administratorrechte auf dem Zielcomputer. Das Konto mit den administrativen Rechten darf nicht namentlich mit den zu migrierenden Benutzern übereinstimmen.
  • Benutzername und –kennwort der zu übertragenden Benutzer.

 

Änderungen an den *.inf Dateien

 

Durch Änderungen an den *.inf-Dateien können Sie festlegen welche Dateien, Ordner und Einstellungen standardmäßig übertragen werden. Zunächst müssen Sie auf dem Server eine Freigabe erstellen. In der Freigabe müssen zwei Unterverzeichnisse angelegt werden: Load und Scan.

Im Scan Ordner müssen Sie die *.inf-Datei erstellen. Beim Aufruf von „SCANSTATE.EXE“ geben Sie die *.inf-Datei als Parameter mit an. Beispiele, wie solche *.inf-Dateien aussehen finden Sie im USMT-Verzeichnis einer XP-Installation.


Troubleshooting

 

Zum Schluss noch eine tabellarische Auflistung der am häufigsten vorkommenden Fehler und was man dagegen tun kann:

 

Problem

Lösung

CD-Fehler

Verwenden Sie eine andere CD. Sollte Ihre CD defekt sein, wenden Sie sich an Ihren Verkäufer oder Microsoft direkt.

Nicht unterstütztes CD-Laufwerk

Tauschen Sie das CD-Laufwerk gegen ein von XP unterstütztes aus.

Verwenden Sie eine andere Installationsmethode. Z.B.: Über das Netzwerk.

Ungenügende Festplattenkapazität

Erstellen Sie beim XP-Setup im Partitionierungsteil eine Partition mit ausreichend Speicherplatz.

Der Start mindestens eines Dienstes schlug fehl

Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Netzwerkkartentreiber und das richtige Netzwerkprotokoll installiert haben. Prüfen Sie, ob der Rechnername im Netzwerk einzigartig ist. Insbesondere bei TCP/IP sollten Sie die Einstellungen am Protokoll noch einmal prüfen.

Konnte keine Verbindung mit Domänencontroller aufbauen

Prüfen Sie den Domänennamen und die TCP/IP-Einstellungen.

Stellen Sie sicher, dass DNS-Server und Domänencontroller online sind.

Testen Sie Ihre Netzwerkkarte.

Bei einer Neuinstallation des selben Rechners: Löschen Sie das Computerkonto und legen Sie es erneut an.

XP lässt sich nicht installieren oder starten

Stellen Sie sicher, dass alle Hardware XP-kompatibel ist.

 


Alles richtig verstanden?

 

  1. Ihre Firma möchte Windows XP im Desktopbereich einsetzten. Was sollten Sie tun, um sicher zu gehen, dass XP auf allen Rechnern ohne Probleme läuft?

 

  1. Ihre Firma möchte alle Windows98 Rechner auf Windows XP updaten. Alle Hardware erfüllt die Mindestvoraussetzungen und ist XP-kompatibel. Bestehende Anwendungen sollen nach dem Update weiterhin eingesetzt werden. Was sollten Sie in Bezug auf Partitionierung und Dateisystem bedenken?

 

  1. Nennen Sie zwei Möglichkeiten XP auf Hard- und Softwarekompatibilität hin zu überprüfen.

 

  1. Sie haben einen Computer mit Windows NT 3.51. Dieser Rechner hat eine 10GB große Festplatte wovon 5GB frei sind. Der Rechner verfügt über 32 MB RAM. Was müssen Sie tun damit auf XP upgedated werden kann?

 

  1. Was macht USMT?

 

  1. Welche Ordner von USMT werden standardmäßig übertragen?

 

  1. In welchen Verzeichnis liegt FAST?

 

  1. Wie heißen die beiden Befehlszeilenprogramme um Benutzerprofile zu übertragen?

 

  1. Wie lange können Sie XP ohne Produktaktivierung einsetzen?

Lösungen

 

  1. Stellen Sie sicher, dass die Hardware die Mindestanforderungen erfüllt und in der HCL gelistet sind. Sollte eine Komponente nicht in der HCL aufgeführt sein, kontaktieren Sie den Hersteller des Bauteils und fragen Sie nach XP-Unterstützung.

 

  1. Stellen Sie sicher, dass die bestehenden Anwendungen XP-kompatibel sind.
    Wenn auf dem Rechner nur NT, Windows 2000 und/oder XP zum Einsatz kommen, sollten Sie das Dateisystem auf NTFS upgraden.
    Sollten die Anwendungen nicht XP-kompatibel sein oder durch ein Update XP-kompatibel gemacht werden, dann installieren Sie XP in einer Dualbootkonfiguration.

 

  1. Überprüfen Sie die HCL auf der MS-Homepage.
    Rufen Sie „WINNT32 /checkupgradeonly“ von der Installations-CD auf.

 

  1. Fügen Sie mindestens 32MB RAM hinzu und upgraden Sie zunächst auf Windows NT 4.0. Spielen Sie das Service-Pack 5 oder besser noch 6a auf. Jetzt können Sie auf XP weiter upgraden.

 

  1. USMT migriert Benutzerprofile von einem Rechner ab Windows95 aufwärts auf einen Rechner unter XP.

 

  1. Favoriten, Desktop, Eigene Dateien, Eigene Bilder

 

  1. WINDOWS\SYSTEM32\USMT

 

  1. SCANSTATE und LOADSTATE.

 

  1. 30 Tage

Index

 


ACPI  14

Alles richtig verstanden?  22

Alpha  3

APM  14

Arbeitsgruppe  7, 8, 9, 11

Benutzer  6, 7, 8, 12, 20

Benutzerdefiniert  11

Benutzerprofil  20

Boot  17

Bootdiskette  13

CD  3, 4, 5, 10, 11, 13, 16, 19, 21, 23

Client  11, 13

CMOS  10, 14

Computerkonto  8, 11, 16, 21

CPU  3

CTEC  2

Custom Upgrade  15

Dateisystem  6, 9, 10, 15, 16, 22, 23

Dateisysteme  6, 17

Defrag  14

Domäne  7, 8, 9, 11, 16

DOS  6, 13, 17

Dualboot  17

FAST  19, 22

FAT  6, 9, 13, 16

FAT12  6

FAT16  5, 6, 17

FAT32  5, 6, 17

Fehler  16, 21

GB  3, 5, 6, 13

Grafikkarte  3

Grafisch unterstützter Teil der CD XE "CD" -Installation  11

Hardware  3, 4, 5, 9, 14, 16, 21, 22, 23

Hardware-Compatibility-List  3

HCL  3, 9, 23

inkompatible Software  14

Installationschecklist  9

Installieren  3, 14

kompatibel  4, 17, 21, 22, 23

LINUX  6

Loadstate  20

Lösungen  23

MB  3, 13, 19, 22

MCP  2

MCSA  2

MCSE  2

ME  6, 13, 14, 17

Mindestvoraussetzungen  3, 22

Netzwerk  4, 7, 13, 19, 21

Netzwerkinstallation  3, 13

NT  4, 8, 13, 14, 23

NTFS  5, 6, 9, 13, 14, 15, 16, 17, 23

OS/2  6

Partitionierung  5, 14, 22

Pentium  3

Persönlicher Tipp vom Autor  2, 3, 4, 5, 9

PowerPC  3

Produktaktivierung  12, 22

Quotaservices  14

RAM  3, 22, 23

Raubkopien  12

Readyness Analyzer  14

Reboot  12

SAM  7, 11, 12

Scandiskprogramme  14

Scanstate  20

Server  13, 19, 20, 21

Software  4, 5, 14, 16

Standard  11

Systemvorbereitung  14

TCP/IP  11, 21

Text basierter Teil der CD-Installation  10

Treiber  3, 9

Troubleshooting  21

Update  4, 6, 14, 16, 19, 22, 23

Update von Windows 98  16

Update von Windows NT XE "Windows NT"  4.0  16

Upgrade  4, 14, 15, 16

UPS  14

USMT  18, 19, 20, 22, 23

VGA  3

Volume-Licenses  12

Voraussetzungen  3

Windows 2000  3, 4, 5, 6, 14, 16, 23

Windows 95  4, 6, 13, 14

Windows 98  4, 5, 6, 14, 16

Windows ME  14, 17

Windows NT  6, 14, 16, 22, 23

Windows XP  3, 12, 14, 16, 17, 19, 20, 22

winnt32  4, 14

Wizarddiskette  19

XP  3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 12, 13, 14, 16, 17, 19, 20, 21, 22, 23


 

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